Fünfmeterweiter, 2009 (Filmstill)
Ausstellung | 20.11.2009 - 29.11.2009

Fünfmeterweiter

Film, Multimedia, Sounds, Liveperformance und generisches Projekt über den Kunstfrühling 2009
Mit "Fünfmeterweiter“ präsentiert das CUTone Network Bremen seine neuste Arbeit. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer künstlerischen Filmdokumentation des Bremer Kunstfrühlings 2009. Nach der Uraufführung am 19. November um 19 Uhr startet das generische Projekt: Eine raumgreifende Installation mit mehreren Monitoren präsentiert das ursprüngliche Filmmaterial in einem überraschende Fluss sich ständig neu generierender Bilder und Sounds. So entsteht mit Hilfe modernster technischer Mittel eine neue Form der künstlerischen Präsentation. [mehr]
Ausstellung | 19.09.2009 - 08.11.2009

Norman White

we fix toasters | Preisträger des d.velop digital art award [ddaa] 2008
Plötzlich werden Sie im Ausstellungsraum von einem Kunstwerk angesprochen. „Excuse me…have you got a moment?“ Eine freundliche Einleitung, aber Sie müssen erst einmal akzeptieren, dass eine abstrakte Holzskulptur auf einem Eisengestell mit Ihnen redet. Sie bleiben stehen. „Could you turn me just a bit to the right?“ fährt das Werk fort. Jetzt bemerken Sie die vier Griffe am Holz und den beweglichen unteren Teil der Skulptur. Man kann sie um ihre Achse drehen. Warum sollten Sie der Bitte nicht nachkommen? Sie bewegen den oberen Teil in die geforderte Richtung. „No! Not that way. The other way!“, herrscht Sie das Werk an, obwohl Sie genau das getan haben, worum Sie gebeten wurden.[mehr] Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. [zum Shop]
Ausstellung in der Werkstatt Kunst | 04.09.2009 - 01.11.2009

Stadtgeschichten/ Ich-Geschichten

Eine Ausstellung in den Räumen der Kunstvermittlung
„Stadtgeschichten. Spuren und Zeichen der Straßenkunst" und „Geschichten ums Ich" waren 2 Projekte die in diesem Sommer zusammen mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen stattgefunden haben. Aus der Kooperation mit dem Martinsclub Bremen und der Förderungsgesellschaft für Bildung haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über mehrere Tage getroffen, um in den Ausstellungsräumen des Museums zu den Themen Straßenkunst und Portrait eigene Ideen und Werke zu entwickeln. Die verschiedenen Kunstaktionen ergaben sich aus der Beschäftigung mit den Urban Art Akteuren Blu, Zevs, Banksy und Boxi aber auch mit der Malerei von Penck oder dem japanischen Künstlerduo Yoshitomo Nara und Hiroshi Sugito. [mehr]
Aydan Mürtezaoğlu: Ohne Titel, 2000, Sammlung Block
Ausstellung | 29.08.2009 - 05.04.2010

Who killed the Painting?

Werke aus der Sammlung Block
René Block hat wie kaum ein anderer die Kunstszene der vergangenen Jahrzehnte mitgeprägt. Seine Sammlung mit Werken von Joseph Beuys, Nam June Paik, George Brecht, Wolf Vostell, Arthur Køpcke u.a. gehört zu den international bedeutendsten im Bereich des Fluxus. Und doch bewegt sich der engagierte Kurator, Galerist, Verleger, Sammler und Honorarprofessor an der Hochschule für Künste in Bremen seit den 1960er Jahren immer bewusst jenseits des Gängigen und außerhalb eng gesteckter Grenzen. Ihn interessieren nicht die bereits vom Kunstmarkt absorbierten großen Namen, sondern die künstlerischen Bewegungen und sinnstiftenden Zusammenhänge am Rande. So versteht es Block seit über vier Jahrzehnten Künstlerinnen und Künstler frühzeitig zu entdecken und zu fördern, die jenseits des Mainstreams auf hohem Niveau arbeiten. Die Tatsache, dass er dieser Maxime treu geblieben ist und weiterhin den engen Kontakt und die intensive Zusammenarbeit mit den Künstlern sucht, spiegelt sich auch in seiner Sammlung wider und macht sie unverwechselbar. [mehr] Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. [zum Shop]
Ausstellung | 01.08.2009 VERLäNGERT BIS 09.05.2010

A.R. Penck

Deutschland
60 Jahre Grundgesetz, 20 Jahre Mauerfall und Wiedervereinigung. In den Jahren 2009 / 2010 gedenken wir in Deutschland vieler historischer Ereignisse, die die Entwicklung unseres Landes entscheidend bestimmt haben. Die Weserburg, Bremens Museum für moderne Kunst, nimmt diese Gedenktage zum Anlass einer zweiteiligen Ausstellungsreihe, in deren Zentrum das Thema Deutschland steht. Den Auftakt dieser thematischen Fokussierung bildet die Ausstellung „A.R. Penck – Deutschland“, der im kommenden Jahr die Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ folgen wird. [mehr] Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. [zum Shop]
Ausstellung in der Werkstatt Kunst | 17.05.2009 - 09.08.2009

Weiße Mäuse, kugelnde Fische und andere seltsame Dinge

Eine Ausstellung in den Räumen der Kunstvermittlung
Die Weserburg präsentiert Schülerarbeiten aus den Kunstprojekten im Rahmen der bremer schuloffensive e.V. Die in den letzten Monaten entwickelten Arbeiten bestechen durch ihren phantasievollen Charme und ihre außergewöhnlichen Ideen in der Umsetzung. Sie geben Eindrücke zu den stattgefundenen Kunstvermittlungsaktionen und dem kreativen Potential der Kinder und Jugendlichen. Entstanden sind in diesem Schuljahr Geschichten von weißen Mäusen zum Werk von Daniel Spoerri, Stachelobjekte in Anlehnung an einen Kugelfisch in der Kunst- und Wunderkammer, Wundermaschinen zu den Arbeiten von Rebecca Horn, eine Dokumentation der Führungen von Schülern und Schülerinnen durch die Newton-Ausstellung, eigenständig entwickelte Kunstobjekte und vieles mehr. In der Ausstellung ist ein weites Spektrum von Zeichnung, Objekt, Installation bis hin zu Fotografie und Video zu sehen. [mehr]
Ausstellung | 16.05.2009 VERLäNGERT BIS 04.10.2009

Urban Art

Werke aus der Sammlung Reinking
Urban Art ist allgegenwärtig. Ungefragt hinterlässt sie ihre Spuren und Zeichen im Stadtraum. Mit Stickern, Postern, großflächigen Wandgemälden und Schablonengraffiti erobert sie sich den öffentlichen Raum. Ihre Galerie sind die Straßen der Welt. Was mit Graffiti in den amerikanischen Großstädten der Ostküste vor nunmehr 40 Jahren begann, hat sich mittlerweile entscheidend weiterentwickelt. Auch wenn die meisten Aktionen immer noch anonym und illegal entstehen, handelt es sich nicht mehr ausschließlich um ein Phänomen der Jugendkultur. Viele Akteure haben sich von der Bildsprache des Graffiti-Writing emanzipiert und neue Ausdrucksformen erprobt. Mit subtilen und humorvollen, bisweilen auch offensiven Eingriffen in das Stadtbild versuchen sie eingeübte Sehgewohnheiten aufzubrechen. Ihnen geht es dabei in aller Regel nicht um die Beschädigung urbaner Infrastruktur, sondern um einen Dialog mit der Öffentlichkeit. [mehr] Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. [zum Shop]
Kitty Kraus: Ohne Titel, 2009. Courtesy Galerie Neu, Berlin
Ausstellung | 19.04.2009 - 26.07.2009

Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2009

Seit 1955, also dem Jahr der Gründung der documenta in Kassel, wird in Bremen der Kunstpreis der Böttcherstraße (zeitweise unter dem Namen Bremer Kunstpreis) für Künstler im deutschsprachigen Raum vergeben. Der Preis, der sich vorrangig für die junge Kunst seiner Zeit engagiert, zählt seit Jahrzehnten zu einer der renommiertesten Auszeichnungen, die im Bereich der zeitgenössischen Kunst vergeben werden. Ein Blick auf die Preisträger und Preisträgerinnen der vergangenen Jahre, in denen unter anderem Stephan Balkenhol, Olafur Eliasson, Martin Honert, Olaf Nicolai, Tino Sehgal oder Ulla von Brandenburg den Kunstpreis der Böttcherstraße erhielten, zeigt die hohe künstlerische Qualität, die diesen Preis auszeichnet. [mehr]
Ausstellung | 06.03.2009 - 08.03.2009

FORT | POINT GRAY

Bremer Kunstsatellit 2008 in Reykjavik und nun zurück in Bremen
Seit gut drei Jahren arbeiten einige junge Bremer Künstlerinnen, zumeist ehemalige Studentinnen der HfK Bremen, in Form einer Künstlergruppe zusammen, die in je unterschiedlichen personellen Konstellationen verschiedene Projekte im irritierenden Grenzbereich zwischen Kunst und Alltag realisiert hat, die ob ihrer bestechenden Qualität in kürzester Zeit hohe Aufmerksamkeit und eine erstaunliche überregionale Resonanz erzielen konnten. Erste Aufmerksamkeit erregte die Gruppe in Bremen mit ihrem Projekt „HOTEL“. Im alten Hafengelände der Stadt wurde ein offen gelassenes ehemaliges Zollabfertigungsgebäude für drei Tage in ein voll funktionsfähiges Hotel von bestechendem künstlerischem Charme verwandelt. Dieses Hotel war beides: skurrile Realität und real erlebte Surrealität. Ein verwirrendes Spiel mit der Wahrnehmung eines in verwandelter Wirklichkeit verwunschenen Ortes. [mehr]
Maurizio Cattelan: Love Saves Life, 1995, Leihgaben der Freien Hansestadt Bremen
Ausstellung | 28.02.2009 VERLäNGERT BIS 13.06.2011

Noble Gäste

Meisterwerke der Kunsthalle Bremen
Jemanden in den eigenen vier Wänden willkommen zu heißen, bedeutet im Sinne echter Gastfreundschaft nicht nur räumliche Unterbringung, also das sprichwörtliche „Einräumen“ eines abgegrenzten Bereiches, sondern auch aktiven Austausch, meint also Dialoge und Korrespondenzen - wie es sich eben für einen aufmerksamen Gastgeber gehört. Die Auswahl an herausragenden Werken, welche die Kunsthalle für etwa zwei Jahre in das Sammlermuseum Weserburg und damit in die ehemaligen Speicherhäuser inmitten der Weser schickt, gerät unter dieser Prämisse wie von selbst in Beziehung zu den hier bereits vorhandenen Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts aus verschiedenen Privatsammlungen. Ebenso zum Gebäude, einer ehemaligen Kaffeerösterei und seinen verschachtelt- labyrinthisch angelegten Räumen. Es geht also um Gastfreundschaft besonderer Art, nicht um ein Unisono - Nebeneinander, sondern um Fragen und Antworten, Dialoge, Entgegnungen und Abgrenzungen. [mehr]
Schülerwettbewerb: Meine Wunderkammer
Ausstellung in der Werkstatt Kunst | 22.01.2009 - 14.02.2009

Meine Wunderkammer

Eine Ausstellung in den Räumen der Kunstvermittlung
Die Weserburg präsentiert in Anlehnung an die „Go for it!“ Ausstellung aus der Sammlung Olbricht, in der eine Rekonstruktion einer Kunst- und Wunderkammer zu sehen ist, die besten und außergewöhnlichsten Ideen, die im Rahmen des Schülerwettbewerbs eingereicht wurden. Die fünf preisgekrönten Einsendungen sowie weitere gelungene „Schüler machen Design“ – Entwürfe überzeugen durch ihren phantasievollen und unkonventionellen Umgang mit der Thematik Wunderkammer. [mehr]
Ausstellung Zentrum | 27.11.2009 - 24.01.2010

Hanne Darboven

Künstlerbücher
Die Ausstellung des Studienzentrums für Künstlerpublikationen ist eine Hommage an die im März dieses Jahres verstorbene Künstlerin. Hanne Darboven zählt zu den bedeutendsten Konzeptkünstlern der Gegenwart. Internationale Aufmerksamkeit errang sie mit ihren Schreibzeichnungen. Diese basieren auf Ausschreibungen von Ziffern sowie auf Zahlenoperationen und sind durchsetzt von rhythmischen Linien und Durchstreichungen. Die Präsentation gibt einen Überblick über die gebundenen einbändigen Künstlerbücher sowie Künstlerzeitungen und Schallplatten. In den Publikationen „Schreibzeit, 1975-1981“, Kulturgeschichte 1980-1983“ und „Bismarckzeit, 1978“ kommt neben der Auseinandersetzung mit dem Thema Zeit auch Darbovens Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Ereignissen sowie der Deutschen Geschichte und Politik zum Vorschein. [mehr]
Ausstellung Zentrum | 14.11.2009 - 21.02.2010

Pro musica nova

Ein Radiofestival und der Geist von Fluxus
Weltweit war die „Pro musica nova“ eines der bedeutendsten Festivals auf dem Gebiet der Neuen Musik. In seinem interdisziplinären Ansatz wurden sowohl literarische Positionen als auch die avantgardistische Kunst der Zeit einbezogen. Das Radiofestival, das 1961 von dem damaligen Hauptabteilungsleiter Musik bei Radio Bremen, Hans Otte, gegründet wurde, bot bis zum Jahre 2000 zahlreichen Kunstschaffenden aus den unterschiedlichsten Bereichen Raum für einen äußerst fruchtbaren Austausch.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 31.10.2009 - 14.02.2010

Joan Rabascall

Produktion 1964-1982
Massenmedien, die Rolle der Frau, Militarisierung, Gewalt, der „american way of life“, Freizeitkultur und Computerisierung – dieses sind die Hauptthemen von Joan Rabascall. Das Studienzentrum für Künstlerpublikationen zeigt in seiner Ausstellung nun über 150 bisher eher unbekannte Produktionen des spanischen Künstlers aus den 1960er bis 1980er Jahren, die als Schlüssel-Periode in seinem Werk angesehen werden können. In einer Zeit, in der sich die meisten amerikanischen Künstler/innen von der industriellen Produktion faszinieren ließen, entschloss sich Rabascall wie viele andere europäische Künstler/innen auch, Kritik an der modernen Konsumkultur auszuüben. Dabei steht für ihn vor allem die zunehmende Mediatisierung der Gesellschaft im Zentrum seines Interesses. Dementsprechend gestaltet sich die Ausstellung „Joan Rabascall. Produktion 1964-1982“ rund um die Auseinandersetzung des Künstlers mit den Thema des Bildes und der Bilderübertragung.[mehr]
Hannah Höch: Bilderbuch, The Green Box, Berlin 2008 und Andy Warhol: Children's Book, Bruno Bischofberger, Zürich 1983
Ausstellung Zentrum | 25.09.2009 - 31.01.2010

Künstlerbuch in Kinderwelt

Von Hannah Höch bis Andy Warhol
El Lissitzkys „Von zwei Quadraten“, Hannah Höchs „Bilderbuch“, oder Malbücher von Richard und Keith Haring: Die präsentierten Kinderbücher von bildenden Künstlern führen durch die Welt der Kunst seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute. Die Vielfalt künstlerischer Medien reicht von Zeichnung und Malerei über Collage, Fotografie bis hin zu Pop-up-Büchern und ausklappbaren Leporellos.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 10.07.2009 - 22.11.2009

Emmett Williams

Emmett Williams - sein Name steht gleichermaßen für Vielseitigkeit wie für bedeutende Meilensteine der Kunstgeschichte, seine zahlreichen Kooperationen und Künstlerfreundschaften haben viele berühmte Ideen und Werke hervorgebracht: Gemeinsam mit George Maciunas, Nam June Paik, John Cage gehörte er zu den Begründern der Fluxus-Bewegung und nahm an Maciunas' legendärem Fluxus Gründungs-Happening in Wiesbaden teil. Mit dem Schweizer Künstler Daniel Spoerri arbeitete er von 1957 bis 1959 im Darmstädter Kreis für konkrete Poesie zusammen. Weitere produktive Verbindungen pflegte er unter anderem zu Robert Filliou, Dieter Roth, Richard Hamilton, John Cage, Claes Oldenburg, Charles Bukowski, Alison Knowles, Allan Kaprow und Joseph Beuys. [mehr]
Ausstellung Zentrum | 19.06.2009 - 13.09.2009

Franz Mon 1951 · plus

Schrift · Bild · Stimme
Franz Mon gehört nicht nur zu den wichtigsten Vertretern der Konkreten Poesie in Deutschland, auch international ist er aus der Entwicklung dieses neuen Mediums nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Künstlerbücher, Publikationen und theoretische Schriften, die einen wichtigen Beitrag zur Etablierung der Konkreten Poesie leisteten, haben Mon weltweit bekannt gemacht. Sein erstes Buch artikulationen erschien 1959, bereits 1960 gab er zusammen mit Walter Höllerer und Manfred de la Motte die Anthologie movens heraus und 1962 gründete er den Typos Verlag, in dem er Werke anderer Künstler der Konkreten und Visuellen Poesie veröffentlichte. Für Mon, der wie viele andere konkrete Poeten die Kleinschrift bevorzugte, war die beschriebene Fläche nicht Texthintergrund, sondern ihm kam es darauf an, sie als Element der Text-Bild-Verbindung sicht- und wahrnehmbar zu machen.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 01.05.2009 - 05.07.2009

Anna Banana

Networking Publications
"Doktor" Anna Freud Banana - so nennt sich eine der aktivsten und beliebtesten Künstlerinnen der weltweiten Mail-Art-Szene, deren Künstlerbriefmarken, Grafiken, Künstlerbücher und -zeitschriften sowie Postkarten-Editionen nun in einer Ausstellung des Studienzentrums für Künstlerpublikationen zu sehen sind. Der selbstgewählte Titel der Kanadierin ist Programm: Seit den 1970er-Jahren beschäftigt sie sich mit der "wissenschaftlichen" Untersuchung künstlerischer Fragen und ihre bevorzugten Aktionsmittel dabei sind: Bananen.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 06.03.2009 - 26.04.2009

Michael Lapuks - Cities Remixed

Michael Lapuks fotografiert, dokumentiert, abstrahiert was ihm auf seinen Reisen begegnet und doch versinnbildlichen seine Werke etwas ganz anderes als einen touristischen Katalog. Intuitiv wählt er gerade das als Motiv aus, was ihm vertraut erscheint: die wiederkehrende Architektur der Städte.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 07.02.2009 - 17.05.2009

obenauf und ungebrochen

Künstlerpublikationen aus der DDR
Sie haben sich nicht unterkriegen lassen, die Künstlerinnen und Künstler in der ehemaligen DDR. Sie schufen im Samizdat oder auch im gesellschaftlich-kulturellen Untergrund Werke, die eine ganz eigene Ästhetik vermitteln, sich jedoch auch im Kontext der internationalen Kunstströmungen verorten. So ist ein Überblick von ca. 20 verschiedenen originalgraphischen Zeitschriften und zahlreichen Büchern zu sehen, die international gesehen für die Entwicklung der Kunst in der DDR eine Besonderheit darstellen. Sie lassen sich mit dem Künstlerbuch in der Tradition der 1960er Jahre nur bedingt vergleichen. Sowohl die Mail Art als auch eine lebhafte Video- und Performance Szene vernetzte die Künstler in der DDR international. Kontakte in die anderen Länder Osteuropas, nach Lateinamerika, Westdeutschland oder 'dem Westen' allgemein entstanden auch über verschiedene Graphikbiennalen.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 25.01.2009 - 22.02.2009

Daniel García Andújar

Postcapital Archive (1989-2001), "Mauer/Bremen", 2008-2009
"Mauer/Bremen" ist ein neuer, speziell für Bremen konzipierter Teil des multimedialen Projektes "Postcapital. Archive 1989 - 2001" des spanischen Künstlers Daniel García Andújar. Es thematisiert in besonderer Art und Weise die Ereignisse um 1989 und ihre bis heute andauernden Folgen.[mehr]
Miroslav Klivar, Body Art
Ausstellung Zentrum | 09.01.2009 - 01.03.2009

Miroslav Klivar

Poesie als Event oder Texte als Bilder – die visuelle Poesie ist für Miroslav Klivar eine der wichtigsten künstlerischen Ausdrucksformen. Fotografien, Grafiken, Künstlerbücher, Performances, Videofilme und Installationen sind dabei die bevorzugten Genre des aus Prag stammenden Künstlers, der bereits 1966 anfing den Computer für seine Arbeit zu nutzen. Seine Body-Art-Aktivitäten begannen 1972 als ein Protest gegen die Besetzung der damaligen Tschechoslowakei durch die Armee der zu jener Zeit noch bestehenden UDSSR. Die ersten Installationen Klivars entstanden 1974. Die unterschiedlichen Formen seiner Body-Art und Performances entwickelten sich bis heute in Klivars Videokunst weiter und zeigen sich in Werken wie „Video Poetry“ von 1977 oder „Video Stamp Art“ von 1989. Die zensorische Schwärzung von Fotografien im Kommunismus, mit der man Menschen aus politischen Gründen auf diesen Fotografien unkenntlich machte, ist von Miroslav Klivar ab 1976 mit der DIM-Art zum Thema seiner Kunst gemacht worden.[mehr]

Führungen

Mir ist das Leben lieber. Sammlung Reydan Weiss
Sonntag 26.März, 15.00 Uhr 

In Memoriam Karl Gerstner. Ein Rundgang durch die Sammlung
Donnerstag 30.März, 18.00 Uhr 

Finissage-Führung durch Mir ist das Leben lieber
Sonntag 02.April, 17.00 Uhr 

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Shop

Frank Gerritz
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ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen
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EINTRITTSPREISE

Erwachsene EUR 7
Ermäßigt EUR 5
Familien EUR 14
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KONTAKT

0049-(0)421-59839-0
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