Ausstellung Zentrum | 21.05.2011 - 14.08.2011

POETRY GOES ART & vice versa

Zur Entstehung und internationalen Entwicklung der Konkreten und Visuellen Poesie seit den 1950er Jahren
Die Arbeit mit dem Material Sprache vereint Künstlerinnen und Künstler von Lateinamerika bis Osteuropa, von Nordamerika bis Asien. Als erste weltumspannende Literatur- und Kunstform auf der Basis ästhetischer Prinzipien thematisiert die Konkrete und Visuelle Poesie künstlerische Grenzüberschreitungen zwischen Text, Bild und Musik. Seit den 1950er Jahren formte sich diese künstlerisch literarische Strömung, bei der nicht mehr etwas „beschrieben“ wird, sondern die Sprache als Material sich selbst genügt. Das Publikum begegnet hier dem Spiel von Worten und Buchstaben, den Wechselbeziehungen zwischen Laut und Gestalt. Ein-Wort-Gedichte, Ideogramme, Dialektgedichte, Collagen und Schriftobjekte sind nur einige Formen, die hierbei entstanden sind.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 07.09.2011 - 25.09.2011

Highlights aus zwanzig Jahren

Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Weserburg zeigt das Studienzentrum für Künstlerpublikationen mit ausgewählten Werken einen Rückblick auf die Präsentationen der letzten zwei Jahrzehnte. Ein Querschnitt durch das umfangreiche Ausstellungsprogramm spiegelt die einzigartigen Bestände des Studienzentrums - von der Künstlerbriefmarke bis zum Buchobjekt, von der Künstlerschallplatte („Vinyl“) zur Künstlerpostkarte („Art à la carte“), von Fluxus bis Radiokunst, von Beuys bis Warhol.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 05.03.2011 - 31.07.2011

From Page to Space

Publizierte Papierskulpturen
Die Ausstellung "Von der Seite zum Raum" führt auf ungewöhnliche Weise durch die zeitgenössische Kunst. Über 90 Künstlern unterschiedlicher Kunstströmungen – Konstruktivismus, Pop Art, Konzeptkunst, Nouveau Réalisme, Fluxus, Visuelle Poesie – präsentieren auf unerwartete, überraschende Weise die Vielfalt von Skulptur. Alle Arbeiten, von festen Objekten bis hin zu Arbeiten zum Ausschneiden und Montieren, sind dreidimensional - und: sie sind publiziert worden, eigenständig oder in Büchern. Die spezifische Technik und der Umstand, dass die Arbeiten in der Regel gedruckt werden, erlauben dem Künstler, Skulpturen auf neue Weise und farbig zu entwickeln.[mehr]
Ausstellung Zentrum | 19.11.2011 VERLäNGERT BIS 19.02.2012

Sticker in der Kunst

Vom Aufkleber in der Mail Art über Streetart bis zum Sticker Award
Das Studienzentrum für Künstlerpublikationen organisiert in Zusammenarbeit mit den International Sticker Awards eine Ausstellung rund um das in den letzten Jahren wieder populär gewordene Medium "Sticker". Zu sehen sind Aufkleber von bildenden Künstlern aus den Sammlungsbeständen des Studienzentrums und – aus dem Fundus der International Sticker Awards – Arbeiten aus verschiedenen Jahrzehnten der Protest- und Partizipationskultur sowie zeitgenössische Positionen aus Kunst und Alltag.
Ausstellung Zentrum | 02.09.2011 - 29.01.2012

Edgardo-Antonio Vigo

Konzeptualismus, Visuelle Poesie und Mail Art bestimmen das umfangreiche Œuvre des argentinischen Künstlers Edgardo-Antonio Vigo (1928-1997). Seine Kunst war angesichts der Militärdiktatur in Argentinien zugleich politisches Handeln. Mit Stempelarbeiten, Künstlerbriefmarken, Textarbeiten und Statements machte er, eingebunden in ein internationales Netzwerk künstlerischen Austauschs, auf die Lage in seinem Land aufmerksam – und auf das Schicksal seines Sohnes, der 1976 „verschwand“– wie Tausende Opfer der Militärdiktatur. [mehr]
Ausstellung Zentrum | 08.04.2011 - 21.08.2011

Isolde Loock

der traum denkt nie an sich
Hochglanzbroschüren von Jil Sander, Tapetenmusterbücher, Röntgenaufnahmen, Kunstkataloge, Fenster und Spiegel, Zeitungen oder Literaturzeitschriften wie Lettre international werden von Isolde Loock bearbeitet, genauer gesagt beschriftet oder ganz genau gesagt mit eigenen oder fremden literarischen Texten, wie beispielsweise von Arthur Rimbaud, in Verbindung gebracht. Die mit Hand beschriebenen oder bestempelten Arbeiten basieren auf gefundenen Materialien, denn für Isolde Loock ist die Welt voll mit Werken und Dingen, da braucht nichts mehr hinzu gefügt zu werden. Statt etwas Neues zu erfinden, erschafft sie die Dinge neu. Sie geht den Dingen, so den Modebroschüren auf den Grund und holt das von vielen Unerreichte, Erträumte oder Ersehnte in die Normalität zurück, indem die Verbindung mit den Texten gleichsam eine Entzauberung des Dargestellten bewirkt. Sie entlarvt die Scheinwelt der Werbung, die mit den Träumen der Menschen spielt. [mehr]