Künstlerbücher

Erst seit den 1960er Jahren kann vom Künstlerbuch als eigenständiger Gattung gesprochen werden. Künstlerbücher beziehen sich aufgrund ihrer Gestaltung, ihres Formats, ihrer Materialität oder ihrer Funktion auf Formen des herkömmlichen Buches. Das Künstlerbuch als Ganzes manifestiert und visualisiert einen konzeptionellen Kontext, der auf der künstlerischen Intention des jeweiligen Künstlers basiert und es als autonomes Kunstwerk ausweist.

Das Künstlerbuch entsteht als publiziertes, gedrucktes und vervielfältigtes eigenständiges Kunstwerk aus einer künstlerischen Konzeption heraus, die in dieser Art durch keine andere künstlerische Form so auszudrücken wäre. Das Künstlerbuch ist nicht Träger, sondern Medium der künstlerischen Aussage.

Entsprechend seiner Vielfältigkeit kann das Künstlerbuch in den unterschiedlichsten Buchformen oder Untergattungen vorkommen, vom Pop up Buch, über das Leporello bis hin zum Postkartenbuch.

[zurück]