Workshop | 02.April 2017, 15.00 Hour

Wandellesung Dreamaholic

Prosa, Lyrik, Reflexionen, überraschende und skurrile Geschichten aus dem Schreibworkshop mit Anke Fischer werden in einer öffentlichen Lesung direkt an den Kunstwerken präsentiert. Anke Fischer ist Autorin und Dozentin für Kreatives Schreiben mit Erfahrung für experimentelles und literarisches Schreiben in der Gruppe und in Lesungen. Weitere Infos: www.anke-fischer.de
Jaakko Pallasvuo
Film | 04.April 2017, 20.30 Hour

Dreamaholic. Films from Finland

film:art 76
Poetische Träume und phantastische Alpträume bestimmen das Programm mit experimentellen Kurzfilmen/Videos aus Finnland. Die Zuschauer erwartet eine gequälte Balletschülerin, ein verlassener Tangotänzer, eine rituelle Fußwaschung, eine musikalische Bahnfahrt in den Himmel und eine ökologiekritische Zeitreise mit den wiederauferstandenen Simon & Garfunkel. Dabei beeindruckt der trockene Humor, mit dem Themen wie familiäre Gewalt/Liebe oder die Zukunftssorgen einer Generation behandelt werden. Der Ausschnitt an Arbeiten zeigt eine große Bandbreite formaler Zugänge: von der Performance zur postmodern zerklüfteten Erzählung, vom Musikclip zum Video-Essay der netzbasierten Medienwelt. Kuratiert und vorgestellt von Christine Rüffert (Universität Bremen). Die Filme:
Elina Brotherus: Lesson | Fin 1998 | 2:34
Aurora Reinhard : Julio & Lupita | Fin 2004 | 4:51
Eija-Liisa Ahtila: ME/WE, OKAY, GRAY | Fin 1993 | 4:20
Jaana Kokko: Stakeout/Feet Washing Ceremony | Fin 2008 | 10:52
Marjatte Oja/Dave Berg: Bookville | Fin 2013 | 3:58
Jaakko Pallasvuo: Bridge over troubled waters | Fin 2016 | 28:17
Gabriele Hasler (Foto: Schöllkopf)
Concert | 11.May 2017, 19.00 Hour

"As low as possible" ...Fragen an John Cage...

Gabriele Hasler: Stimme(n), Flügel, Elektronik
Die Soloperformance „As low as possible“ forscht im Feld konzeptioneller Reduktion. Lautstärke, Dichte und Tonumfang werden eingedampft, es entsteht ein geheimnisvolles und minimalistisches Klangetwas. Was führt einen Ton zum nächsten? Kann sich Stille durchsetzen? Was höre ich wenn ich nichts höre? Ihre Bezugspunkte: „As slow as possible“ ist ein Musikstück für Orgel von John Cage aus dem Jahr 1987. Seit dem Jahr 2001 wird es in der Sankt-Burchardi-Kirche in Halberstadt als langsamstes und längstandauerndes Musikstück der Welt in einer Gesamtlänge von 639 Jahren aufgeführt. „As low as reasonably practicable” steht für das Prinzip der Risikoreduzierung, das zum Beispiel im Risikomanagement Anwendung findet. Das ALARP-Prinzip besagt, dass Risiken auf ein Maß reduziert werden sollen, welches den höchsten Grad an Sicherheit garantiert, der vernünftigerweise praktikabel ist(Begrenzung der maximalen Schadenserwartung). Gabriele Hasler gilt als eine der eigenständigsten Musikerpersönlichkeiten der europäischen zeitgenössischen Szene. Ausgebildet u. a. am Berklee College, Boston, USA, begann sie ihre Karriere in den frühen 80er Jahren mit Jazz und improvisierter Musik, gewann zahlreiche Preise (u.a. den SWF Jazzpreis, Preis der deutschen Schallplattenkritik), machte zahlreiche Produktionen für Rundfunk und Fernsehen, erhielt diverse Kompositionsaufträge, war auf Tournee u. a. für das Goetheinstitut und zu Gast bei vielen europäischen Festivals. Eintritt: 15 € / 8 € erm.

guided Tours

Mir ist das Leben lieber. Sammlung Reydan Weiss
Sunday 26.March, 15.00 Hour 

In Memoriam Karl Gerstner. Ein Rundgang durch die Sammlung
Thursday 30.March, 18.00 Hour 

Finissage-Führung durch Mir ist das Leben lieber
Sunday 02.April, 17.00 Hour 

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Opening Hours

Tuesday to Sunday11:00 a.m.–6:00 p.m.
Thursday 11:00 a.m.–8:00 p.m.
Closed on Monday
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Admission

Adults: €8.00
Reduced: €5.00
Families (2 adults/4 children): €14.00
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Contact

++49–(0)421–59839-0
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