Sustainable Futures

Mit Farbe bekleckste Kinderhände vor einer bemalten Wand
Foto: Ana Rodriguez Heinlein

Das Projekt „Sustainable Futures“ erprobt neue Wege der Kunstvermittlung. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen werden in den Bremer Schulferien künstlerische Ideen entwickelt, Materialien ausprobiert und eigene Arbeiten gestaltet. Dabei geht es um die Frage, wie Kunst neue Zugänge schaffen kann und wie wir nachhaltige Zukünfte für alle gestalten können.

Die Ergebnisse sind auch über die Ferien hinaus im Museum präsent: Im Museumstunnel und im Projektraum zur Ausstellung „Better Together! Aase & Poul Gernes“ sind Wandgestaltungen entstanden. Für die Sammlungspräsentation „So wie wir sind“ wurden außerdem Prototypen für Tastmodelle und Audiobeiträge entwickelt, die bereits bei Schulbesuchen zum Einsatz kommen.

Idee und Konzept: Lena Prötzel

Das Projekt ist eine Kooperation der Weserburg Museum für moderne Kunst mit Yekmal e.V. und der KlimaWerkStadt. Gefördert durch das Programm „Museum macht stark“ des Deutschen Museumsbundes im Rahmen der Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Sound Archive: Sustainable Futures

Visual © Juliana Toro/Weserburg Museum für moderne Kunst

Gemeinsam Klänge und Geschichten einer nachhaltigen Zukunft entwickeln: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wie können wir eine Gesellschaft gestalten, in der Menschen einander mit Respekt begegnen, Unterschiede als Bereicherung verstehen und gemeinsam füreinander Verantwortung übernehmen? Und wie können wir unsere Vorstellungen einer nachhaltigen Zukunft hörbar machen?

Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen erkundeten die kurdische Musikerin Yekbun Sincar, die Spoken-Word-Künstlerin und Vermittlerin Ela Fischer sowie Münevver Azizoglu-Bazan von Yekmal die Welt der Klänge, Geräusche und Geschichten. Bei Recherchen in der Weserburg, QBZ Morgenland und im Lucie Garten der KlimaWerkStadt wurden Sounds gesammelt und eigene Musikstücke und Audiobeiträge entwickelt. Durch das Experimentieren mit Sprache, Saz und Klängen entstand ein gemeinsames Soundarchiv, in dem persönliche Geschichten und unterschiedliche Perspektiven hörbar werden.

Art, Inclusion and Disability

Ein Kind malt an einem Tisch voller Malutensilien
Foto: Ana Rodriguez Heinlein

Wie kann Kunst für alle Menschen zugänglicher werden? Und wie kann ein Museum zu einem Ort werden, an dem unterschiedliche Bedürfnisse und Perspektiven selbstverständlich zusammenkommen? Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung wird die Ausstellung erkundet, befragt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln neu erfahren. Dabei stehen Fragen nach Zugänglichkeit, Wahrnehmung und Teilhabe im Mittelpunkt.

Entstanden sind mit der Künstlerin Sirma Kekeç und den Vermittlerinnen Ela Fischer und Anita Okoro neben Audiobeiträgen, Tast- und Miniaturmodelle zur Ausstellung So wie wir sind.

MUT Offenes Atelier und Werkstatt

Eine Kindergruppe zusammen mit zwei Erwachsenen, alle haben Malutensilien in der Hand.
Foto: Ana Rodriguez Heinlein

Wie kann Kunst dabei helfen Mut zu machen? In den Herbstferien haben sich 20 Kinder und Jugendliche zusammen mit Künstler*innen und Kulturvermittler*innen mit der Frage auseinandergesetzt, was macht Mut? Wie kann Kunst Menschen ansprechen und ihr Umfeld positiv verändern? Im Mittelpunkt stand diesmal Malerei an Wänden, im Innen- und Außenraum des Museums und ein gemeinsames Kunstwerk für die kommende Ausstellung Better Together! Aase & Poul Gernes im Museumstunnel und Projektraum inspiriert von den Arbeiten der Gernes im öffentlichen Raum in Dänemark.

Wandgestaltung in Tunnel und Projektraum:

Alea, Bişeng, Cékou, Dilba, Diyar, Dinya, Edmond, Janay, Jelka, Jönna, Lazgin, Lene, Loran, Lori, Malak, Markus, Mia, Mîran, Nevin, Success, Tilo, Yara, Zîn zusammen u.a. mit Sirma Kekeç, Elfin Açar, Yekbun Sincar und Anita Okoro im Rahmen des Ferienprogramms Sustainable Futures.