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Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten

Lesung und Gespräch mit Mirjam Zadoff

Zum Buch Wie wir überwintern? Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten (Hanser Verlag):

Darauf waren wir nicht vorbereitet: dass in Europa Krieg herrscht, die westliche Allianz zerbricht, Rechtsradikale Wahlen gewinnen. Es kann noch lange dauern, bis die Zeiten wieder besser werden. Was tun? Wir müssen uns engagieren, brauchen aber auch Ideen, wie wir diese harten Jahre durchstehen. Mirjam Zadoff macht ein paar Vorschläge: Wir bleiben menschlich, solidarisieren uns mit Schwächeren, schmieden ungewohnte Allianzen, öffnen unsere Türen und lesen endlich die Bücher von Hannah Arendt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wach zu bleiben und trotzdem ein gutes Leben zu führen. Fangen wir an!

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 9.1.2026: info@weserburg.de

Zur Person:

Prof. Dr. Mirjam Zadoff (*1974) studierte Geschichte und Judaistik in Wien und München. 2014 bis 2019 war sie Professorin für Jüdische Studien und Geschichte an der Indiana University Bloomington, seit 2018 leitet sie das NS-Dokumentationszentrum in München. Als Gastprofessorin unterrichtete sie unter anderem in Zürich, Berkeley und Berlin. Sie ist Honorarprofessorin an der Technischen Universität München und außerplanmäßige Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bei Hanser erschienen Der rote Hiob. Das Leben des Werner Scholem (2014), ausgezeichnet mit dem Fraenkel Prize for Contemporary History, und Gewalt und Gedächtnis. Globale Erinnerung im 21. Jahrhundert (2023). Mirjam Zadoff lebt in München.

Im Rahmen der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft

In Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen und als Teil des Bremer Programms zum „27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“.

Abb.: Mirjam Zadoff, 2023 © NS-Dokumentationszentrum München, Foto: Connolly Weber Photography

Dienstag, 13.01.2026
19:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten (12 Euro / 6 Euro ermäßigt)
Die Ausstellung "Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft" hat bis 19 Uhr geöffnet und kann zusammen mit der Lesung besucht werden.
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Community Art Night

Transfertechniken und Kunstgespräch

In dieser Ausgabe der Community Art Night sind alle Interessierten eingeladen, Transfertechniken zum Warm werden auszuprobieren: selbst Aufkleber herstellen, im Umdruckverfahren mit Acrylscheiben arbeiten, gegenseitiges Zeichnen und Collage.

In der Zeit von 17.15 bis 17.45 Uhr findet zudem in der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft ein Kunstgespräch statt mit Nadezhda Milanova, Migrations- und Integrationsbeauftragte des Landes Bremen, Nadine Golly, geschäftsführend Vorständin der Bewegungsstiftung und Lena Prötzel, Weserburg Museum für moderne Kunst.

Zur Community Art Night:

Während der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft lädt der Projektraum in der Weserburg einmal im Monat donnerstags von 17–20:30 Uhr zum Aufwärmen ein. Beim gemeinsamen Gestalten und Begegnen entsteht hier ein Gegenpol zur Kälte – offen für alle und jenseits von Zuschreibungen, Disziplinen oder Sprachen.

Das Programm ist vielfältig: Druckwerkstatt, Malaktionen, Silent Reading & Sketching Event oder ein Community Chor. Zum Abschluss gibt es im März einen Kleidertausch Pop-Up und DJ-Set.

Zwischen 17 und 18 Uhr besteht zudem die Möglichkeit die Ausstellung Cold as Ice zu besuchen. Bei kurzen Führungen und Gesprächen mit Menschen aus der Stadtgesellschaft und Museum werden einzelne Arbeiten vorgestellt.

Ermöglicht durch die Sparkasse Bremen sowie gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Foto: Anja Segermann

Donnerstag, 15.01.2026
17:00 Uhr
5 Euro, kostenfrei für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren
Ort: Projektraum und Ausstellung
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Lyrik und Illustration

Künstlerisch-praktischer Wochenendkurs für Erwachsene mit Anke Bär

Gedichte bieten eine großartige Vorlage, um sich illustrierend damit auseinanderzusetzen. Bildreiche Sprache, Andeutungen und atmosphärische Verdichtungen sind eine Herausforderung, eigene

Sichtweisen auf den Stoff herauszubilden, geistige Inhalte visuell umzusetzen, Bestehendes zu verdeutlichen, zu interpretieren, zu kontrastieren oder ironisch zu schattieren.

Im Kurs wird es darüber hinaus aber auch und vor allem um das Beforschen des Zusammenspiels von selbstverfassten lyrischen Texten und eigenen Illustrationen gehen. Dabei folgt mal die Illustration dem lyrischen Text, mal der Text der Illustration, mal wird beides zugleich miteinander angelegt in konzeptuellen Vorüberlegungen.

Die Weserburg mit seinen Ausstellungen und dem Zentrum für Künstlerpublikationen bietet dafür eine inspirierende Umgebung und kann vielfältige Anlässe für Schreib- und Illustrationsübungen liefern.

Kursinformationen und Anmeldung: info@ankebaer.de

Foto: Anke Bär

Samstag, 17.01. + Sonntag, 18.01. 2026,
jeweils 11:00-18:00 Uhr

Kursgebühr 150 Euro zzgl. 2 x 6 Euro (ermäßigter Eintritt ins Museum)
Materialkostenpauschale: 10 Euro
Ort: Kunstvermittlung
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Rechtsextreme Jugendkulturen in Bremen und Niedersachsen

Vortrag und Gespräch mit Andrea Röpke

In ihrem Vortrag gibt die Journalistin Andrea Röpke Einblick, warum rechte Jugendgruppen in Deutschland und speziell in Bremen und Niedersachsen wachsen. Was sind gesellschaftliche und politische Ursachen? Im anschließenden Gespräch wird es auch darum gehen, welche Antworten kann eine Zivilgesellschaft finden. Vortrag und Gespräch sind Teil des Programms zum 27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Land Bremen.

Zur Person:

Andrea Röpke ist Politologin und freie Journalistin mit dem Spezialgebiet Rechtsextremismus. Ihre aufwändigen Inside-Recherchen veröffentlichte sie u.a. für den WDR, in der taz und bei Süddeutsche Online. Sie wurde vielfältig ausgezeichnet, u.a. mit dem Otto-Brenner-Preis, dem Leuchtturm-Preis des Netzwerks Recherche, dem Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden und als Reporterin des Jahres, und Journalistin des Jahres.

In Kooperation mit attac Bremen

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die demokratiefeindlichen Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

Abb.: Bibliothek der Weserburg, Foto: Patrick Drescher

Sonntag, 25.01.2026
14:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Bibliothek
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Yoga für alle

Flexibel und kraftvoll ins neue Jahr

Aktivität, Entspannung und künstlerischen Impulse: 75 minütiger Yoga-Kurs für alle Interessierten mit Gabriele Kroll (zertifizierte Yogalehrerin) im Hans Otte. Klanghaus. Im Anschluss gibt es einen gemeinsamen Ausklang mit Erfrischung in der Bibliothek. Vorher und nachher können die Ausstellung und das Museum erkundet werden.
Mitzubringen sind bequeme Kleidung und eine Yogamatte. Sollte keine eigene Matte vorhanden sein, bitte bei der Anmeldung darauf hinweisen.

Abb.: Yoga im Hans Otte. Klanghaus, Foto: Gabriele Kroll

Sonntag, 01.02.2026
11:30 Uhr
15 Euro / ermäßigt 10 Euro, 75 Min.
Mit Anmeldung unter info@weserburg.de, max. 12 Personen
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Community Art Night

Offener Chor

In dieser Ausgabe der Community Art Night sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam mit dem Team von brynja – Raum für Psyche und Gesundheit in einem offenen Chor zu singen. Und wer Lust hat, bleibt danach noch zum gegenseitigen Kennenlernen und Gesprächen.

Parallel ist die Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft bis 18 Uhr geöffnet. Hier werden 10-minütige Dialogführungen angeboten.

Eine Kooperation der Weserburg Museum für moderne Kunst und Brynja e.V. – der Raum für Psyche und Gesundheit in Bremen

Zur Community Art Night:

Während der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft lädt der Projektraum in der Weserburg einmal im Monat donnerstags von 17–20:30 Uhr zum Aufwärmen ein. Beim gemeinsamen Gestalten und Begegnen entsteht hier ein Gegenpol zur Kälte – offen für alle und jenseits von Zuschreibungen, Disziplinen oder Sprachen.

Das Programm ist vielfältig: Druckwerkstatt, Malaktionen, Silent Reading & Sketching Event oder ein Community Chor. Zum Abschluss gibt es im März einen Kleidertausch Pop-Up und DJ-Set.

Zwischen 17 und 18 Uhr besteht zudem die Möglichkeit die Ausstellung Cold as Ice zu besuchen. Bei kurzen Führungen und Gesprächen mit Menschen aus der Stadtgesellschaft und Museum werden einzelne Arbeiten vorgestellt.

Ermöglicht durch die Sparkasse Bremen sowie gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Foto: brynja e.V. Raum für Psyche und Gesundheit

Donnerstag, 05.02.2026
17:00 Uhr
5 Euro, kostenfrei für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren
Ort: Projektraum und Ausstellung
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So wie wir sind. Neue Werke, neue Sammlungen, neue Themenareale

Eröffnung

Kurzführungen (statt Einführungsrede):
19:15 Uhr mit Janneke de Vries
20:15 Uhr mit Ingo Clauß

Im Anschluss gemeinsame Feier mit Suppe und Getränken in der Bibliothek.

Die Sammlungsausstellung So wie wir sind präsentiert sich in verändertem Licht: Neue Werke, neue Sammlungen, neue Themenareale. Daneben Bekanntes mit modifizierten Schwerpunkten, Bewährtes als Moment des Wiedererkennens, Mitmachstationen für die Besucher*innen und eine Verstärkung von Positionen aus den 1960er bis 1980er Jahren als historisches Rückgrat. Die leitende Frage: Wer sind wir und wer könnten wir sein?

Neu in der Ausstellung sind Arbeiten von rund 40 Künstler*innen: Saâdane Afif, John M. Armleder, Rebekka Benzenberg, Viktoria Binschtok, Karla Black, Christian Boltanski, André Cadere, Jesse Darling, Cao Fei, Hans-Peter Feldmann, Ceal Floyer, Andrea Fraser, Ryan Gander, Kyriaki Goni, Donald Judd, Johanna Karlsson, Annette Kelm, Sonia Khurana, Jürgen Klauke, Fabian Knecht, Jürgen Krause, Till Krause, Wolfe von Lenkiewicz, Richard Long, Robert Longo, Urs Lüthi, Małgorzata Mirga-Tas, Marge Monko, Andreas Mühe, Zanele Muholi, Kenneth Noland, Susan Philipsz, Paloma Proudfoot, Peter Roehr, Bunny Rogers, Kay Rosen, Ulrike Rosenbach, Emma Sarpaniemi, Lerato Shadi, Luc Tuymans, Anna Vogel, Wim Wenders

Abb.: Marge Monko, I Don’t Eat Flowers, 2009, Art’Us Collectors‘ Collective © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Freitag, 20.02.2026
19:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Ebene 1 und 2

Foto- und Videohinweis: Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht, die für Öffentlichkeitsarbeit, Website, Social Media und Publikationen verwendet werden können. Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie dem zu (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, § 23 KUG). Falls Sie nicht aufgenommen werden möchten, wenden Sie sich bitte an unser Team.
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Let’s Talk Music: Wie klingen Sterne?

Gesprächskonzert mit Claudia Janet Birkholz (Klavier), Gast: Matti Wiemers, stellvertretender Leiter des Bremer Olbers-Planetariums

Was verbindet Sterne, Galaxien und klingende Töne – und wie lässt sich das Unendliche hörbar machen?

Der Astronom Antonín Bečvář, Gründer des Observatoriums von Skalnaté Pleso in der Hohen Tatra, schuf in den 1950er- und 1960er-Jahren monumentale Sternatlanten, die Generationen von Forschenden inspirierten – und auch Künstler. Der amerikanische Komponist John Cage nutzte Bečvářs Karten als Grundlage für seine Klavierwerke Etudes Australes (1974–75) und Etudes Boreales (1978): Musik, die buchstäblich nach den Sternen greift.

Beim Gesprächskonzert werden Auszüge aus diesen faszinierenden Stücken live zu hören sein – im Dialog mit atemberaubenden Himmelsaufnahmen aus den Atlanten Atlas Borealis und Atlas Australis.

Dabei wird auch der Weltraum tatsächlich zu hören sein, denn die NASA hat Daten des Hubble-Teleskops in Klang – in sogenannte Sonifikationen – umgewandelt. Diese Klänge aus dem All werden zum Konzert zu hören sein und mit der Kompositionsweise von John Cage in Beziehung treten.

Matti Wiemers, stellvertretender Direktor des Bremer Olbers-Planetariums, führt durch die Geheimnisse des nächtlichen Firmaments, erzählt von Sternhaufen, Supernovae und der Faszination des Unendlichen – und eröffnet so neue Perspektiven auf das Hören und Sehen. Dazu werden am Flügel Werke erklingen, in denen der Nachthimmel, Licht und Dunkel, Ferne und Nähe musikalisch erfahrbar werden, von Olivier Messiaen, Tōru Takemitsu, Béla Bartók und George Crumb.

Ein Abend zwischen Kunst und Wissenschaft – für alle, die neugierig sind auf den Klang des Himmels.Zu den Personen:

Zu den Personen:
Matti Wiemers absolvierte nach dem Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unter anderem einen Master in Historischer Musikwissenschaft. Neben seiner Tätigkeit als Fachleiter für Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule Bremen ist er seit 2015 stellvertretender Leiter des Olbers-Planetariums Bremen und Lehrer am Alten Gymnasium für Musik, Geographie und Astronomie.

Claudia Janet Birkholz studierte Klavier in Bremen, wo sie an der Hochschule für Künste seitdem als Dozentin für Klavier und Neue Musik arbeitet. Sie spielte auf zahlreichen Festivals und in Ensembles. Seit 2012 ist sie Vorsitzende des Vereins realtime – forum neue musik und künstlerische Leiterin des realtime-festivals in Bremen. Sie initiierte das Format Let’s Talk Music, zu dem sie seit 2015 Gäste aus den Bereichen Musik und Wissenschaft einlädt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Realtime – Forum Neue Musik e.V. und der Weserburg Museum für moderne Kunst

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bremen

Abb.: Claudia Janet Birkholz, Foto: Andreas Caspari

Donnerstag, 26.02.2026
19:00 Uhr
15 Euro / ermäßigt 10 Euro. Tickets im Vorverkauf über www.nordwest-ticket.de und an der Abendkasse.
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Artist Talk: Bani Abidi und Asal Dardan im Gespräch

Künstlergespräch in englischer Sprache

Zu den Personen:

Bani Abidi (*1971) studierte Bildende Kunst am National College of Arts in Lahore und an der School of the Art Institute of Chicago. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Karachi. Abidis Praxis konzentriert sich auf bürokratische Infrastrukturen, historische Ereignisse und Nationalismus. Sie nutzt Video und Fotografie, um Politik und Kultur zu kommentieren, oft durch humorvolle und absurde Vignetten. Zu sehen in der Ausstellung: The Song, 2022, Video (22:24 Min.)

Asal Dardan (*1978) studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Nahoststudien in Lund. Sie lebt und arbeitet in Deutschland und Schweden. Dardan gewann den Caroline-Schlegel-Preis für Essayistik, 2021 veröffentlichte sie ihren Essayband Betrachtungen einer Barbarin, der für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert wurde, und 2025 Traumaland. Eine Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart. 2023 hielt sie die erste Erika-Mann-Vorlesung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Im Rahmen der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft.

In Kooperation mit globale° e.V.

Abb.: Ausstellungsansicht Cold as Ice: Bani Abidi, The Song, 2022, Foto: Tobias Hübel

Sonntag, 01.03.2026
15:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten: 12 Euro / ermäßigt 6 Euro
Ort: Bibliothek
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Community Art Night

Kleidertausch und DJ-Set

Zum Staffelfinale der Community Art Night erwartet alle Interessierten ein kuratiertes DJ-Set mit der Bremerin .umi. und afro-infused Klängen zum Warm werden. Zu Gast ist außerdem der Kleidertausch Pop-Up der Initiative climate friendly Bremen. Neben dem Tauschen und Ausprobieren von Kleidung könnt ihr mit Stoffresten an unseren Mitmachstationen arbeiten und Art Cycling ausprobieren.

Zustand und Menge der Kleidung für den Kleidertausch

  • Sauber, gewaschen und ohne Löcher
  • Keine Unterwäsche, Schuhe oder Socken (außer neu und ungetragen)
  • Max. drei bis fünf Kleidungsstücke mitbringen – so viele mitnehmen, wie gefallen

Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft ist bis 18 Uhr. Angeboten werden hier kurze, mehrsprachige Führungen und Dialoggespräche auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Kurdisch und Türkisch.
Von 18 bis 19.30 Uhr findet in der Ausstellung eine inklusive Führung statt. Speziell ausgerichtet an den Bedürfnissen sehbehinderter und blinder Besucher*innen. Gemeinsamer Treffpunkt um 17.45 Uhr draußen am Museumseingang. Mit Bitte um Anmeldung bis zum 1.3.2026 info@weserburg.de.

Im Rahmen der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft.

Zur Community Art Night:

Während der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft lädt der Projektraum in der Weserburg einmal im Monat donnerstags von 17–20:30 Uhr zum Aufwärmen ein. Beim gemeinsamen Gestalten und Begegnen entsteht hier ein Gegenpol zur Kälte – offen für alle und jenseits von Zuschreibungen, Disziplinen oder Sprachen.

Das Programm ist vielfältig: Druckwerkstatt, Malaktionen, Silent Reading & Sketching Event oder ein Community Chor. Zum Abschluss gibt es im März einen Kleidertausch Pop-Up und DJ-Set.

Zwischen 17 und 18 Uhr besteht zudem die Möglichkeit die Ausstellung Cold as Ice zu besuchen. Bei kurzen Führungen und Gesprächen mit Menschen aus der Stadtgesellschaft und Museum werden einzelne Arbeiten vorgestellt.

Ermöglicht durch die Sparkasse Bremen sowie gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Donnerstag, 05.03.2026
17:00 Uhr
5 Euro, kostenfrei für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren
Ort: Projektraum und Ausstellung
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Kleidertausch mit DJ-Set

Nach dem Auftakt zur Community Art Night ist der Kleidertausch Pop-Up der Initiative climate friendly Bremen von 11 bis 18 Uhr für alle offen zum Tauschen und Suchen. Zwischen 16 und 18 Uhr starten wir außerdem mit dem DJ-Set von der Bremer Künstlerin .umi. ins Wochenende.

Zustand und Menge der Kleidung für den Kleidertausch

  • Sauber, gewaschen und ohne Löcher
  • Keine Unterwäsche, Schuhe oder Socken (außer neu und ungetragen)
  • Max. drei bis fünf Kleidungsstücke mitbringen – so viele mitnehmen, wie gefallen

Im Rahmen der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft.

Ermöglicht durch die Bremer Sparkasse sowie gefördert von der Bundeskulturstiftung.

Abb.: .umi., Foto: Johanna Stolzenberger

Freitag, 06.03.2026
11:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Projektraum
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The Melt goes on forever. The Art & Times of David Hammons

Filmscreening und Künstlergespräch mit Anys Reimann und Eric Otieno Sumba

1983, an einem kalten Wintertag in New York, stellt der US-amerikanische Künstler David Hammons einen improvisierten Straßenstand auf, breitet sorgfältig geformte Schneebälle in unterschiedlichen Größen auf einer Decke aus und bietet sie zum Verkauf an. Das scheinbar absurde Angebot eines flüchtigen, wertlosen Materials mitten im urbanen Alltag wird unter dem Titel Bliz-aard Ball Sale zu einer der prägnantesten Performances der amerikanischen Konzeptkunst.

Hammons, der in den 1970er- und 1980er-Jahren Teil des Black Arts Movement war, nutzt hier den öffentlichen Raum als Bühne und den Kunstmarkt als Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

Der Verkauf von Schneebällen wird zur subtilen Parodie der ökonomischen und kulturellen Wertschöpfung: Wer bestimmt, was „wertvoll“ ist? Was geschieht, wenn ein Schwarzer Künstler in einem Kontext agiert, in dem Schwarze Männer sonst oft marginalisiert oder kriminalisiert werden? Hammons’ ironische Geste legt auch den institutionellen Rassismus offen, der sich im Verhältnis von Produzent*innen, Käufer*innen und Betrachter*innen widerspiegelt.

Der Film The Melt Goes On Forever (2023) von Judd Tully und Harold Crooks zeichnet die Karriere des afroamerikanischen Künstlers David Hammons nach – von den 1960er-Jahre bis zu seiner heutigen internationalen Bedeutung in der Kunstwelt.

Die Künstlerbiografie wird im englischen Original gezeigt, mit englischen Untertiteln (1 Std. 41 Min.). Das anschließende Gespräch zwischen der Künstlerin Anys Reimann und dem Publizisten und Kurator Eric Otieno Sumba dauert ca. 50 Minuten und ist auf Deutsch.

Zu den Personen:

Eric Otieno Sumba ist Autor und unabhängiger Forscher mit einem Hintergrund in Sozialtheorie, politischer Ökonomie, postkolonialen Studien und Kunstkritik. Zu seinen jüngsten redaktionellen Projekten zählen Global Fascisms (2025), Destination Tashkent: Experiences of Cinematic Internationalism (2024) sowie Echoes of the Brother Countries: Visions and Illusions of Anti-Imperialist Solidarity (2024). Seine Texte wurden unter anderem in Berlin Review, Frieze, The Guardian, Griotmag, London Review of Books, The Public Review, Texte zur Kunst und Camera Austria veröffentlicht

Anys Reimann (*1965) ist im Ruhrgebiet und später in Düsseldorf aufgewachsen. Mit „Mirrorball“ präsentiert die Weserburg Museum für moderne Kunst die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin vom 2.5. – 4.10.2026. Reimann erforscht in ihren Werken das Spannungsfeld von Identität und Körper, von kultureller Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt ist sie vor allem für Bildnisse Schwarzer Frauen: selbstbewusst, vielschichtig und herausfordernd zugleich. Westlich-kolonial geprägten Perspektiven setzt Reimann eigensinnige Bildwelten entgegen. Ihre Werke feiern das Hybride und Vieldeutige.

Im Rahmen der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft.

In Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen

Abb.: Filmplakat: The Melt Goes On Forever (2023)

Freitag, 06.03.2026
18:00 Uhr
5 Euro
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Twice Colonized

Filmscreening

Ein Kragen aus Robbenfell ziert die Gerichtsrobe von Aaju Peter. Die Anwältin widmet ihr Leben dem Kampf für die Rechte der indigenen Völker der Arktis. Sie selbst wurde im Alter von elf Jahren aus ihrer Heimat in Grönland nach Dänemark gebracht. Weit weg von ihrer Familie musste sie dort zu Schule gehen und verlor ihre eigene Sprache und Kultur. Die dänische Sprache bereitet ihr noch heute Unbehagen. Als Erwachsene ließ sie sich in Kanada nieder und erlebte dort erneut die Kolonialisierung der Inuit. Nach dem plötzlichen Tod ihres Sohnes begibt sich Aaju Peter auf eine schmerzhafte Reise in die eigene Vergangenheit, besucht Orte ihrer Kindheit und andere indigene Völker. Sie beginnt, ein Buch über ihr Leben zu schreiben und sich für einen festes indigenes Forum innerhalb der EU einzusetzen.

In ihrem Dokumentarfilm von 2023 kommt Lin Alluna ihrer Protagonistin sehr nahe. Sie lässt das Publikum in die Gedanken- und Gefühlswelt dieser unerschrockenen Frau eintauchen und zeigt deren Ringen mit dem eigenen Trauma und ihren Kampf für eine selbstbestimmte Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder.

2023, CAN, DEN, 91 Min, Englisch, FSK 18, Filmlänge 92 Min. Film im Original mit englischem Untertitel

Das Werk von Regisseurin Lin Alluna Grand wurde beim Oslo Pix Film Festival mit dem Pix Nordic Documentary Award ausgezeichnet. Am Human Rights Filmfestival 2025 in Zürich wurde der Film als Eröffnungsfilm ausgewählt.

Im Rahmen der Ausstellung Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft. 

In Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen

Abb.: Filmplakat Twice Colonized

Samstag, 07.03.2026
15:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten: 12 Euro / ermäßigt 6 Euro
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Drop In & Cut Out

Druck- und Upcycling-Workshop am Internationalen Frauentag

„We should all be feminists!”

In der Sammlungspräsentation So wie wir sind finden sich eine Vielzahl künstlerischer Positionen, die progressiv, widerständig und laut sind und gleiche Rechte für Frauen und queere Menschen fordern.

Nach einem kurzen Einstieg in der Ausstellung können im Projektraum der Weserburg, angeleitet von der Künstlerin Sirma Kekeç, Taschen, T-Shirts, Transparente und Demoschilder mit verschiedenen Drucktechniken und (feministischen) Motiven gestaltet werden.

Es dürfen gerne eigene Kleidungsstücke und Taschen mitgebracht werden.

In Kooperation mit den frauenseiten bremen

Abb.: Druck- und Upcycling-Workshop am Internationalen Frauentag,

Sonntag, 08.03.2026
11:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Projektraum
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Inklusive Führung: Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft

Führung mit Karin Puck

Die Führung mit der Kunstvermittlerin Karin Puck stellt zum Internationalen Frauentag Künstlerinnen vor, die sich sowohl mit ihrer eigenen Rolle und Situation im Kunstbetrieb als auch mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Videoarbeiten, Performances und Fotografien von Hannah Wolf, Nezaket Ekici und Bunny Rogers.

Die Führung ist offen für alle und ist ausgerichtet an den Bedürfnissen sehbehinderter und blinder Besucher*innen.

Abb.: Besucher vor der Shilpa Gupta, Untitled, 2020–21, Sû Collection © Shilpa Gupta

Sonntag, 08.03.2026
15:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten
Dauer: 50 Min
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Studygroup Lyrik und Illustration

Künstlerisch-praktischer Kursreihe für Erwachsene mit Anke Bär

Gedichte bieten eine großartige Vorlage, um sich illustrierend damit auseinanderzusetzen. Bildreiche Sprache, Andeutungen und atmosphärische Verdichtungen sind eine Herausforderung, eigene Sichtweisen auf den Stoff herauszubilden, geistige Inhalte visuell umzusetzen, Bestehendes zu verdeutlichen, zu interpretieren, zu kontrastieren oder ironisch zu schattieren.

In der Studygroup wird es darüber hinaus aber auch und vor allem um das Beforschen des Zusammenspiels von selbstverfassten lyrischen Texten und eigenen Illustrationen gehen. Dabei folgt mal die Illustration dem lyrischen Text, mal der Text der Illustration, mal wird beides zugleich miteinander angelegt in konzeptuellen Vorüberlegungen.

Die Weserburg mit seinen Ausstellungen und dem Zentrum für Künstlerpublikationen bietet dafür eine inspirierende Umgebung und kann vielfältige Anlässe für Schreib- und Illustrationsübungen liefern.

Ausführlichere Kursinformationen und Anmeldung: info@ankebaer.de.

Foto: Anke Bär

Samstag, 14. März + Sonntag, 15. März 2025,
jeweils 11-18 Uhr

Erster von drei Wochenendkursen. Weitere Termine 12. + 13. September sowie 21. + 22. November 2026

Kursgebühr pro Wochenende:150 Euro zzgl. 2 x 6 Euro (ermäßigter Eintritt ins Museum)
Materialkostenpauschale pro Wochenende: 10 Euro
Ort: Kunstvermittlung
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Queer Schreiben – Gegen die Norm!

Mit Jutta Reichelt im Rahmen des Festivals queer.lit!

Weit mehr als vielen bewusst ist, schränken uns oft „unsichtbare“ normative Vorstellungen ein. Das gilt für das „richtige Leben“ (Heteronormativität), wie auch für das „richtige Schreiben“.

Die vier offenen Termine von Queer Schreiben: Gegen die Norm! (29.3., 7.6., 23.8. und 25.10., jeweils 13–17 Uhr) sind eine Einladung, diese Normen und Konventionen schreibend in Frage zu stellen, zu unterlaufen und dadurch Schreiben als selbstermächtigende und widerständige Ausdrucksmöglichkeit kennenzulernen. Es besteht die Möglichkeit, an einem queeren Alphabet zu schreiben („Queer von A-Z“) oder schreibend anderen (auch eigenen!) Impulsen nachzugehen. Neben und nach dem Schreiben besteht die Gelegenheit zum Austausch und Vorlesen, für Fragen und Support. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich von der Weserburg selbst inspirieren zu lassen – bis hin zu den Werken der Sammlungsausstellung So wie wir sind, von Murat Önens Moving Pile under the Blue Sky (2022) zu Zoe Leonards queerpolitischen Manifest: I want a president (1992).

Die vier offenen Werkstatttermine werden geleitet von der queeren Bremer Autorin Jutta Reichelt (www.juttareichelt.com) und richten sich an alle queeren Personen, unabhängig von Herkunft oder Schreiberfahrung. Alle, die Lust aufs Schreiben und auf Austausch in der Gruppe haben, sind herzlich willkommen! Man kann an einem oder an mehreren Terminen ohne vorherige Anmeldung teilnehmen.

Zur Person:

Jutta Reichelt (*1967) lebt als Schriftstellerin und Geschichtenanstifterin in Bremen. Sie schreibt Romane, Erzählungen, literarische Essays, bloggt Über das Schreiben von Geschichten und leitet Schreibwerkstätten. Ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, bereits 2001 erhielt sie den Würth-Preis der Tübinger Poetik-Dozentur, zu dem Herta Müller die Laudatio hielt. 2015 erschien der Roman Wiederholte Verdächtigungen bei Klöpfer & Meyer (Tübingen), 2020 der literarische Portraitband Blaumeier oder der Möglichkeitssinn (Bremen). Für die Arbeit an Mein Leben war nicht, wie es war erhielt sie 2020 das Literatur-Projektstipendium des Bremer Senators für Kultur. Der Roman ist 2024 beim Kröner Verlag erschienen.

Eine Kooperation des Literaturhaus Bremen, der Weserburg Museum für moderne Kunst, von Queeraspora e.V., der Stadtbibliothek Bremen und des Rat&Tat–Zentrum für queeres Leben.

Abb.: Jutta Reichelt, Foto: Dorothea Salzmann-Schimkus

Sonntag, 29.03.2026
13:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten
Ort: Bibliothek
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Musik für 16 Stahlbleche. Rekonstruktionen II

135. Konzert von Unerhört

Im 135. Konzert von Unerhört werden in einer Komposition für 16 schwingende Eisenbleche und Sand visuell nachvollziehbare Klangprozesse in mikrotonale Hörräume übersetzt, die ein persönliches Wahrnehmungsfeld eröffnen und zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis einladen.

 

Der Bremerhavener Aktivist für experimentelle Klanggeschehen Jens Carstensen hat zusammen mit Christoph Ogiermann und Mattia Bonafini von der Projektgruppe Neue Musik (pgnm Bremen) im Unerhört-Atelier das musikalisches Konzept für die Konzertinstallation ausgearbeitet.

Mit einem genial einfachen Versuchsaufbau mit einer Metallplatte, etwas Sand und einem Geigenbogen zauberte eins der Physiker und Astronom Ernst Florens Friedrich Chladni durch Anstreichen der Platte Muster und entdeckte um 1780 herum Prinzip und Ordnung von Klangbildern, die als Chladnische Figuren in die Wissensgeschichte eingingen und ihn als Begründer der Lehre der physikalischen Akustik auszeichneten.

Im Konzert wird der Geigenbogen ersetzt, die 16 Eisenplatten werden mittels Elektronik zum Schwingen und Klingen angeregt. Plastisch kommt dies zur Erscheinung auf der Oberfläche der mit Sand bestreuten Eisenplatte in fließenden, dünenartigen Bewegungen, die der raumgreifenden musikalische Gestaltung der Konzertes den Rahmen geben.

Das Konzert ist nicht nur eine Reise durch die fast 250 Jahre alte Lehre der Akustik. Es rekonstruiert Strategien für eine Musik „im Raum“, wie sie u.a. in zeitgenössischen Kompositionen von György Ligeti, Iannis Xenakis und Alvin Lucier zu finden sind.

Sonntag, 12.04.2026
16:00 Uhr
10 Euro / ermäßigt 6 Euro
Ort: Projektraum
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ViGu Duo

Konzerte im Rahmen der jazzahead! CLUBNIGHT

Die Weserburg präsentiert die Premiere des Duos ViGu, zwei international anerkannte Virtuosen, Wolfgang Lackerschmid (Vibraphon) und Roni Ben-Hur (Gittare), die ein abwechslungsreiches Programm aus Eigenkompositionen und speziell für diese Besetzung arrangierten Standards präsentieren.

Zu den Personen:

Jazzgitarrist Roni Ben-Hur ist bekannt für seinen einzigartigen Ton und seine improvisatorische Brillanz. Bei ihm verbinden sich auf elegante Weise Jazz, brasilianische Musik und andere lateinamerikanische Stile.

Wolfgang Lackerschmid ist seit den 1970er Jahren international bekannt, zum Bespiel für Aufnahmen mit Chet Baker. Sein Hauptinstrument ist das Vibraphon, er spielt aber auch Marimba, Schlagzeug, Perkussion und Klavier.

 Präsentiert von Dot Time Records

Das Ticket gilt für die gesamte jazzahead! CLUBNIGHT. Tickets im VVK über www.ticketmaster.de und an der Abendkasse

Abb.: Wolfgang Lackerschmid (links) , Foto: Christian Hartmann; Roni Ben-Hur (rechts), Foto: Marcela Joya

Freitag, 24.04.2026, 19 Uhr + 20 Uhr
ab 40 Euro / ermäßigt 20 Euro
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Lesung und Gespräch mit Sacha Bronwasser

Zu ihrem Buch „Was du nie sehen wirst“ (2025). Moderation: Tobias Pollok

Ein Roman über Angst und Ambition, über die Gewalt des Blicks und die Kraft der Worte.

Was du nie sehen wirst hat in den Niederlanden für eine Sensation gesorgt: es wurden über 100.000 Exemplare verkauft. Mit kühler Präzision und einer dichten, bildreichen Sprache führt die Erzählerin Sacha Bronwasser immer tiefer hinein in ein abgründiges Paris, wo sich die Schicksale der Figuren unentrinnbar verknüpfen.

1989. Hals über Kopf bricht Marie ihr Fotografiestudium ab und verlässt die niederländische Provinz, um in Paris eine Stelle als Au-pair anzunehmen. Inmitten der fremden Sprache, der flirrenden Weltstadt versucht sie, den schrecklichen Verrat, den ihr großes Vorbild Flo an ihr begangen hat, hinter sich zu lassen. Währenddessen stürzt die Familie, für die sie arbeitet, immer tiefer in die Krise. Jahrzehnte später, 2015, nach dem schrecklichen Attentat auf den Pariser Musikclub Bataclan, erkennt Marie endlich die Zusammenhänge. Erkennt aber auch, warum ihre Geschichte mit Flo 1989 noch längst nicht abgeschlossen war.

Sacha Bronwasser ist Autorin, Kunsthistorikerin und Kuratorin. Bevor sie 2019 ihren vielgelobten Debütroman Niets is gelogen veröffentlichte, arbeitete sie zwanzig Jahre lang als freie Kunstkritikerin für De Volkskrant, eine der größten niederländischen Tageszeitungen. Von 2016 bis 2022 war sie Redakteurin und Gastgeberin der Kunsttalkshow Stampa in Amsterdam. Im Februar 2023 erschien ihr zweiter Roman Was du nie sehen wirst, der von der Presse hymnisch besprochen und für den LIBRIS-Preis nominiert war. Im Juni 2026 bekommt  Sacha Bronwasser ein Stipendium der Roger Willemsen Stiftung im mare-Künstlerhaus bei Hamburg.

Sacha Bronwasser: Was du nie sehen wirst, Übersetzung Lisa Mensing (Arche 2025)

Eine Kooperation des niederländischen Honorarkonsuls in Bremen mit der Weserburg Museum für moderne Kunst und dem globale° e.V.

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande

Abb.: Sacha Bronwasser, Foto: Bert Wisse

Dienstag, 28.04.2026
17:30 Uhr
Eintritt frei
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Anys Reimann. Mirrorball

Ausstellungseröffnung

Mit Einführungsgespräch mit der Künstlerin Anys Reimann und dem Kurator Ingo Clauß, Konzert mit Sibb und DJ-Set.

Zur Ausstellung:
Mit Mirrorball präsentiert die Weserburg Museum für moderne Kunst die erste museale Einzelausstellung von Anys Reimann (*1965, Düsseldorf). Die Künstlerin erforscht in ihren Werken das Spannungsfeld von Identität und Körper, von kultureller Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt ist sie vor allem für Bildnisse Schwarzer Frauen: selbstbewusst, vielschichtig und herausfordernd zugleich. Westlich-kolonial geprägten Perspektiven setzt Reimann eigensinnige Bildwelten entgegen. Ihre Werke feiern das Hybride und Vieldeutige. Die Ausstellung in Bremen gibt einen umfassenden Einblick in Reimanns jüngstes Schaffen.

Mehr Infos zur Ausstellung hier.

Abb.: Anys Reimann, MOIRA, 2023, Art’Us Collectors‘ Collective, Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf, Foto: J. Bendzulla

Donnerstag, 30.04.2026
19:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Ebene 3, Hans Otte. Klanghaus und Projektraum

Foto- und Videohinweis: Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht, die für Öffentlichkeitsarbeit, Website, Social Media und Publikationen verwendet werden können. Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie dem zu (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, § 23 KUG). Falls Sie nicht aufgenommen werden möchten, wenden Sie sich bitte an unser Team.
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Let’s Talk Music: Vom Schall zur Musik. Das Hören und Fühlen der Töne

Gesprächskonzert mit Claudia Janet Birkholz (Klavier), Gast: Prof. Dr. Kai Siedenburg, Prof. für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Oldenburg

Gastgeberin und Pianistin Claudia Janet Birkholz widmet sich in diesem 25. Gesprächskonzert gemeinsam mit dem Hörforscher Prof. Kai Siedenburg der faszinierenden Frage, wie wir Musik hören – und was geschieht, wenn dieses Hören beeinträchtigt ist. Neben Gesprächen und Interaktionen mit dem Publikum werden Werke von György Ligeti, George Crumb und Frederic Rzewski am Klavier präsentiert.

Kai Siedenburg forscht an der Universität Oldenburg über die Musikwahrnehmungen von Menschen. Im Gespräch mit der Pianistin Claudia Janet Birkholz und anhand musikalischer Beispiele wird gezeigt, wie diese Wahrnehmungsprozesse funktionieren – und was geschieht, wenn sie gestört sind. Wie erleben Menschen mit Höreinschränkungen Gespräche, Geräusche oder Musik? Wo beginnt Hörverlust, und welche akustischen Situationen stellen das Gehör vor Herausforderungen?

Musik besteht aus weit mehr als aus Rhythmus: Tonhöhen, Klangfarben und die räumliche Mischung vieler Stimmen formen unseren Höreindruck. Durch Klangbeispiele, die über Lautsprecher unterschiedlich gefiltert werden, kann das Publikum unmittelbar nachvollziehen, wie sich bestimmte Formen von Hörbeeinträchtigungen anfühlen könnten.

Zum Abschluss richtet sich der Blick in die Zukunft: Welche Möglichkeiten bieten heutige und kommende Technologien, um Musik trotz eingeschränkten Hörens erfahrbar zu machen? Können Hörgeräte den Musikgenuss verbessern? Lassen sich musikalische Mischungen an individuelle Hörprofile anpassen? Und welche Rolle könnten vibrotaktile Systeme spielen, die Musik über Vibrationen spürbar machen?

Ein Abend zwischen Konzert, Wissenschaft und Hör-Experiment – über die erstaunliche Reise des Klangs vom Ohr ins Gehirn und über neue Wege, Musik wahrzunehmen.

Zu den Personen:

Kai Siedenburg ist Musikwissenschaftler und Hörforscher. Er studierte Mathematik und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, der University of California, Berkeley sowie der Universität Wien. Anschließend promovierte er im Bereich Musiktechnologie an der McGill University in Montréal mit einer Arbeit zur Wahrnehmung musikalischer Klangfarbe. Im Jahr 2016 wechselte Kai Siedenburg als Marie-Skłodowska-Curie-Postdoktorand an die Universität Oldenburg und leitete dort ab 2020 das Oldenburg Music Perception & Processing Lab. Von 2023 bis 2025 war er Professor für Kommunikationsakustik an der TU Graz. Seit 2025 ist er Professor für Systematische Musikwissenschaft am Institut für Musik der Universität Oldenburg. Er forscht zur Musikwahrnehmung von Menschen mit diversen Hörprofilen.

Claudia Janet Birkholz studierte Klavier in Bremen, wo sie an der Hochschule für Künste seitdem als Dozentin für Klavier und Neue Musik arbeitet. Sie spielte auf zahlreichen Festivals und in Ensembles. Seit 2012 ist sie Vorsitzende des Vereins realtime – forum neue musik und künstlerische Leiterin des realtime-festivals in Bremen. Sie initiierte das Format Let’s Talk Music, zu dem sie seit 2015 Gäste aus den Bereichen Musik und Wissenschaft einlädt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Realtime – Forum Neue Musik e.V. und der Weserburg Museum für moderne Kunst

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bremen

Abb.: Claudia Janet Birkholz, Foto: Andreas Caspari

Donnerstag, 07.05.2026
19:00 Uhr
15 Euro / ermäßigt 10 Euro.
Tickets im Vorverkauf über www.nordwest-ticket.de und an der Abendkasse.
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Yoga für alle

Flexibel und kraftvoll ins neue Jahr

Aktivität, Entspannung und künstlerischen Impulse: 75 minütiger Yoga-Kurs für alle Interessierten mit Gabriele Kroll (zertifizierte Yogalehrerin) im Hans Otte. Klanghaus. Im Anschluss gibt es einen gemeinsamen Ausklang mit Erfrischung in der Bibliothek. Vorher und nachher können die Ausstellung und das Museum erkundet werden.

Mitzubringen sind bequeme Kleidung und eine Yogamatte. Sollte keine eigene Matte vorhanden sein, bitte bei der Anmeldung darauf hinweisen.

Abb.: Yoga im Hans Otte. Klanghaus, Foto: Gabriele Kroll

Sonntag, 10.05.2026
11:30 Uhr
15 Euro / ermäßigt 10 Euro, 75 Min.
Mit Anmeldung unter info@weserburg.de, max. 12 Personen
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Internationaler Museumstag

Im Rahmen des Internationalen Museumstag haben Besucher*innen ganztägig freien Eintritt in die Weserburg. Es finden Kurzführungen in der Sammlungsausstellung So wie wird sind statt, ein Collage- und Comicworkshop mit Jeff Hollweg sowie ein Filmscreening von Assembly (Rashaad Newsome, 2025). Darüber hinaus gibt es Möglichkeit, mit einer von der Künstlerin Anys Reimann kuratierten Playlist die Ausstellung Mirrorball kennenzulernen.

Programm Weserburg

11–15 Uhr
Afrofuturistischer Comic & Collage-Workshop
Mit Jeff Hollweg
Im Rahmen der Ausstellung Anys Reimann. Mirrorball
Ort: Projektraum

Zusammen mit dem Comickünstler und Sozialpädagogen Jeff Hollweg entstehen mit Stift, Schere und Papier fantastische Figuren, Welten, Dialoge und Gefühle. Der Workshop ist ein Raum, um sich auszuprobieren und selbst zu gestalten. Mit diskriminierungskritischen Zugängen werden Bildfragmente und -archive neu montiert und erzählt, inspiriert von Collagen und Kunstwerken von Anys Reimann aus der aktuellen Ausstellung Mirrorball. Kinder unter zehn Jahren sollten in Begleitung am Workshop teilnehmen.

11:30 Uhr und 12 Uhr
Kurzführungen durch die Ausstellung So wie wir sind
Mit Karin Puck
Treffpunkt: Projektraum

15–16:45 Uhr
Filmscreening der Dokumentation Assembly (2025)
In englischer Sprache
Im Rahmen der Ausstellung Anys Reimann. Mirrorball
Ort: Hans Otte. Klanghaus

Eine Bremen Premiere ist das Screening des Films Assembly (2025) mit dem US-Künstler Rashaad Newsome rund um die Themen KI, koloniale Machtstrukturen sowie die Komplexität und Widerstandsfähigkeit queerer-Schwarzer Erfahrungen.

Drehbuch, Regie und Produktion: Rashaad Newsome und Johnny Symons, weitere Infos zum Film: https://assemblythefilm.com/

In Kooperation mit dem Graduiertenkolleg „Contradiction Studies“ an der Universität Bremen.

Abb.: Filmstill „Assembly“ (2025)

Sonntag, 17.05.2026
11:00 Uhr
Eintritt frei
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Der neue faschistische Körper

Vortrag und Gespräch mit Dagmar Herzog

Der Erfolg faschistischer Bewegungen und Parteien lässt sich nicht allein mit Angst und Wut erklären. Ebenso ausschlaggebend sind die Lust und das Vergnügen an Gewalt und Aggression. So ist Rassismus besonders intensiv, wenn er erotisch aufgeladen ist, etwa, wenn Migration als sexuelle Bedrohung für deutsche Frauen dargestellt wird. Neben diesem „sexy Rassismus“, so die Historikerin Dagmar Herzog (New York), ist eine obsessive Behindertenfeindlichkeit elementarer Grundbaustein des AfD-Programms – mit starkem Widerhall der Nazis.

In ihrem Buch Der neue faschistische Körper (Verlag: Wirklichkeit Books) unternimmt Dagmar Herzog den Versuch, die Geistesgeschichte dieser beiden Phänomene – libidinöse Intensivierung im Faschismus und Feindseligkeit gegenüber als imperfekt wahrgenommenen Körpern – zusammenzudenken. Denn nur wer die Gefühlswelten und Debatten vergangener Faschismen studiert, kann ihre gegenwärtige Erscheinungsform verstehen und bekämpfen.

Mit Bezug auf die in der Weserburg gezeigte Arbeit I Want a President (1992) der US-Künstlerin Zoe Leonard spricht Herzog in ihrem Vortrag auch über aktuelle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft der USA. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Martin Nonhoff (Worlds of Contradiction (WOC) & Profs gegen Rechts, Universität Bremen).

Im Rahmen der Ausstellung So wie wir sind

Zur Person:

Dagmar Herzog ist Professorin für Geschichte am Graduate Center der City University of New York und U Bremen WOC International Guest Professor 2026. 1991 promovierte Dagmar Herzog an der Brown University mit einer Arbeit über Religionspolitik in den 1830er–1940er Jahren im vorrevolutionären Baden, war von 1991 bis 2005 zunächst Assistant und später Associate Professor of History an der Michigan State University bevor sie 2005 als Professor of History an das Graduate Center, City University of New York wechselte, wo sie seit 2012 Distinguished Professor of History and Daniel Rose Faculty Scholar ist. Von 1993–1994 war sie Andrew W. Mellon Fellow an der Harvard University, von 2002–2003 Mitglied der School of Social Science am Institute for Advanced Study in Princeton, und 2013 Visiting Research Scholar am Shelby Cullom Davis Center for Historical Studies an der Princeton University und hatte Gastaufenthalte an der Université Paris II (Panthéon-Assas), der Friedrich Schiller-Universität Jena, der Freien Universität Berlin, der Johns Hopkins University, der Cornell University und dem Institut für Sozialforschung.

Dagmar Herzog forscht seit langem zur Geschichte der Sexualität, Religion und des Holocausts mit besonderem Fokus auf faschistische Körperpolitiken und die Geschichte der Eugenik und den gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung in Deutschland und den USA.

Eine Veranstaltung von Worlds of Contradiction (WOC) und Profs gegen Rechts von der Universität Bremen zusammen mit der Weserburg Museum für moderne Kunst und der Arbeitnehmerkammer Bremen.

Abb.: Foto: Dagmar Herzog © Jürgen Bauer

Donnerstag, 28.05.2026
18:30 Uhr
Eintritt frei
Ort: Hans Otte. Klanghaus
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Lange Nacht der Museen Bremen

Ein kreatives Mitmach-Angebot, Ping Pong und Beats, ein Blick hinter die Kulissen und Kurzführungen – in der Langen Nacht präsentiert die Weserburg ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für Klein und Groß.

Neben den zahlreichen Aktionen, können selbstverständlich auch die Ausstellungen besucht werden.

Programm Weserburg

18–23 Uhr
(Re-)Mixen mit Collage, Frottage und Zeichnen

Kreatives Mitmach-Angebot mit der Künstlerin Sirma Kekeç. Probiere verschiedene Techniken aus, gestalte dein eigenes Kunstwerk und nimm es direkt mit nach Hause! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

18–0 Uhr
Ping Pong und Beats

Die Weserburg lädt ein zu abendlichem Rundlauf, Ping Pong oder 1-on-1-Matches an der neuen Tischtennis-Platte im Hans Otte. Klanghaus. Dazu kommt ein besonderes Sounderlebnis: eine von der Künstlerin Anys Reimann kuratierte Playlist liefert mitreißende Beats und den passenden Rhythmus.

18–21:30 Uhr (stündlich)
Kurzführungen durch die aktuellen Ausstellungen mit Kurator*innen und Kunstvermittler*innen

19 Uhr
BIKE IT! Stage – Durch die Lange Nacht mit Lucky Mirlo auf der Velostage

Bremens Velostage rollt durch die Lange Nacht der Bremer Museen und bringt Musik auf die Vorplätze der Ausstellungsorte! Pedalgetrieben unterwegs entfaltet sich die mobile Fahrradbühne vor der Weserburg, vor der Städtischen Galerie und vor der Kunsthalle am Wall. Mit Lucky Mirlo geht es dort musikalisch zur Sache, nicht nur als akustische Verschnaufpause zwischen all der multimedialer Kunst.

Lucky Mirlo sind Alt-Rock, Funk und HipHop, stehen zu Dritt auf der Bühne und bringen mitreißende Rhythmen, eingängige Melodien und ehrliche Texte über Liebe, Hoffnung und Selbstfindung.

19:30 Uhr
Inklusive Führung durch die Ausstellung So wie wir sind
Mit der Kunstvermittlerin Karin Puck.
Offen für alle, ausgerichtet insbesondere auf die Bedürfnisse von blinden und sehbeeinträchtigten Besucher*innen und Begleitpersonen.

20 Uhr
Blick hinter die Kulissen des Zentrums für Künstlerpublikationen

Von Künstlerbüchern, über Schallplatten bis hin zu Briefmarken –  die Weserburg verfügt über einen großen und in Europa einzigartigen Bestand von Künstlerpublikationen und Schriftgut. Das Zentrum für Künstlerpublikationen fungiert dabei als Archiv, Forschungsinstitut und Ausstellungsort gleichermaßen. Lerne diesen einzigartigen Ort kennen, das Team steht für exklusive Einblicke und Fragen bereit

Preise und weitere Infos zur Langen Nacht unter www.langenachtbremen.de

Abb.: Weserburg Museum für moderne Kunst, Foto: Weserburg

Samstag, 30.05.2026
18:00 Uhr