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LAST NOTES BEFORE ENTERING THE BUILDING

Letzter Ausstellungstag

Mit Katalog-Release inklusive DJ-Set in der GAK und einem Ausstellungsrundgang endet am Sonntag die Ausstellung „LAST NOTES BEFORE ENTERING THE BUILDING. Meisterschüler*innen der Hochschule für Künste Bremen und Karin Hollweg Preis 2021“.

Der Ablauf im Detail:
16–18 Uhr: Ausstellungsrundgang mit Kurator Alejandro Perdomo Daniels (Start: GAK)
18 Uhr: Katalog-Release mit Ingo Vetter, Dekan Fachbereich Kunst & Design, HfK Bremen Ausklang mit DJ-Set von Tomma Köhler

Hinweis: Die Veranstaltung findet unter 2G+ statt.
Für die Führung ist eine Anmeldung unter: office(at)gak-bremen.de erforderlich

Abbildung: Zana Mihajlovic

Sonntag, 09.01.2022
11:00 Uhr
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ENTFÄLLT! Ersatztermin folgt. Von Gelb und Blau und deren Steigerung – Zu Goethes Farbenlehre

Digitaler Vortrag von Dr. Jutta Eckle, Klassik Stiftung Weimar

Der Vortrag führt in die Grundgedanken von Goethes Farbenlehre ein. Ein Schwerpunkt bilden die Überlegungen aus dem „Didatische Teil“ des 1810 erstmals erschienenen Werks. Insbesondere die Abschnitte, die sich mit der sinnlich-sittlichen und symbolischen Wirkung der Farbe beschäftigen, werden eingehender mit dem Ziel betrachtet, Ulla von Brandenburgs Arbeiten in einem größeren historischen Kontext zu verortenund dadurch neue Perspektiven auf ihr Werk zu ermöglichen.

Dr. Jutta Eckle, Klassik Stiftung Weimar ist Literatur- und Wissenschaftshistorikerin, stellv. Abteilungsleiterin Editionen, Herausgeberin mehrerer wissenschaftlicher Goetheausgaben, darunter der Leopoldina-Ausgabe von Goethes Schriften zur Naturwissenschaft

Digitale Veranstaltung im Rahmen von „Ulla von Brandenburg. Eine Landschaft ohne Blau, wie ungefähr“

Kostenloser Zugangslink: https://us02web.zoom.us/j/88395375460

Abbildung aus Goethes naturwissenschaftlichem Nachlass © Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv

Mittwoch, 09.02.2022
19:00 Uhr
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CHRISTMAS GIFT

Letzter Ausstellungstag

Sonntag, 27.02.2022
11:00 Uhr
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Timm Ulrichs Total

Letzter Ausstellungstag

Am letzten Tag seiner Ausstellung bietet Timm Ulrichs dem Publikum eine exklusive Gelegenheit, Aufkleber, Anstecker, Postkarten oder seinen Glückswürfel (Sechs mal die Sechs, für € 6,66) direkt bei ihm aus einem tragbaren Laden heraus zu erstehen.

Abbildung: Timm Ulrichs, Foto: Bettina Brach

Sonntag, 27.02.2022
14:00 Uhr
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Performance: Maria Kulikovska. 254

Performance: Maria Kulikovska. 254

Mittwoch, 09.03.2022
11:00 Uhr
Donnerstag, 9. März 2023: 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr
Freitag, 10. März 2023: 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr
Samstag, 11. März 2023: 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr
Sonntag, 12. März 2023: 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr
(jeweils eine Stunde)

Ort: Marktplatz Bremen
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
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Deutschlandbilder

film:art 90 im City 46

Ein Programm mit experimentellen Filmen und Videos, kuratiert und eingeführt von Christine Rüffert (Universität Bremen)

Von Goethes Poesie bis zur Romantik eines Caspar David Friedrich, von neonazistischen Brandanschlägen bis einer Architektur deutsch-deutscher Vergangenheitsbewältigung, von der Neuen Deutschen Welle bis zum hysterischen Produktvergleich im Elektronikmarkt: Deutschlandbilder vermitteln einen Eindruck gesellschaftlicher Realität mit nationalen Untertönen.  Mit ihren kulturellen und historischen Bezügen entwerfen die Filme und Videos in ihrer häufig überzogenen Darstellung  ein gleichermaßen erschreckendes wie erheiterndes Bild deutscher Gegenwart.

Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung So wie wir sind 3.0 mit dem Themenareal Deutschlandbilder.

Die Filme:

Corinna Schnitt | Schönen, guten Tag | 1995 | 5:02
Hito Steyerl | Babenhausen  | 1997 | 4:00
Marieke van der Lippe | The Machine | 2020 | 16:09
Ted Gaier | Das war unsere BRD (Die Goldenen Zitronen) | 2019 | 10:00
Daniel Theiler | Top Down Memory | 2020 | 12:00
Stefan Panhans | Sieben bis zehn Millionen | 2005 | 5:18

Das Programm ist Teil der fortlaufenden kuratorischen Reihe »film:art«, die Filme zwischen Kunst und Kino ausstellt.

Weitere Informationen und newsletter unter www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmart/

Mittwoch, 09.03.2022
20:00 Uhr
Veranstaltungsort City 46, Birkenstraße 1, 28195 Bremen

Bitte informieren Sie sich vorab über die aufgrund von Corona geltenden Zugangsbeschränkungen und reservieren ggf. eine Karte: www.city46.de, 0421-957 992 90
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Junges Blut. Touch me

Eröffnung des Ausstellungs- und Kooperationsprojekts mit der Kunstschule Wandsbek

Ausstellungslaufzeit: 12. März – 17. April 2022

Fotos berühren uns. Wir berühren Fotos – Das nächste Bild ist heutzutage nur noch ein Wisch mit dem Finger entfernt. Doch genauso schnell verschwindet es wieder in der medialen Bilderflut. Wie kann der flüchtige, digitale Moment festgehalten werden? Welche alternativen Formen und Materialen kann ein Foto annehmen? Wie fühlt sich ein Bild überhaupt an?

Inspiriert von zeitgenössischer Fotokunst aus den Sammlungen der Weserburg entwickelt eine Gruppe Studierender eigene fotografische Ansätze mit spannenden, bisweilen sehr persönlichen Zugängen: Fotos als großformatiger Ausdruck, als kostbares Unikat, als Objekt, das angefasst werden darf oder auch in Heftform zum Blättern und Entdecken. Seien es intime Einblicke oder haptische Erlebnisse, der glatten Oberfläche des Touchscreens werden hier andere Erfahrungsmöglichkeiten gegenübergestellt, andere Formen von Begegnungen, Austausch und Berührungen. Hier wie dort heißt es: Touch me!

„Mitmachen. Mitbestimmen. Sich und seine Ideen öffentlich zeigen – die langjährige Kooperation mit der Kunstschule Wandsbek ist beispielhaft für unsere Idee eines offenen Museums. Junge Menschen können hier zeitgenössische Kunst kennen lernen, selbst kreativ werden und am Ende eine eigene Ausstellung auf die Beine stellen.“ Janneke de Vries, Direktorin der Weserburg Museum für moderne Kunst

Samstag, 12.03.2022
14:00 Uhr
Eine Anmeldung für das Soft Opening ist nicht notwendig. Es kann zu temporären Wartezeiten beim Einlass kommen. Es gelten die aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen (www.weserburg.de/besuch).
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Landschaften auch mit Blau

Katalogrelease und Künstlerinnengespräch mit Ulla von Brandenburg und Janneke de Vries

Worin liegt die Kraft von Farbe? Ist Blau an- oder abwesend? Warum kleidet eine Künstlerin Museumsräume mit Stoffen aus? Welche Rolle spielen die Besucher*innen? Worin liegt die Faszination von Theater, Tanz und Musik für die bildende Kunst? Was haben Ausstellungen und Zirkus miteinander zu tun? Wie kann Kunst Gemeinschaft gestalten? Und warum fällt es so schwer, die eigene Ausstellung nach der Eröffnung zu verlassen? Das sind nur ein paar der Fragen, die sich im Gespräch mit Ulla von Brandenburg ergeben.

In Anwesenheit der Künstlerin wird außerdem der Katalog erstmals öffentlich vorgestellt, der anlässlich ihrer aktuellen Ausstellung in der Weserburg erschienen ist und diese mit zwei Texten, einem Gespräch über den modernen Tanz und vielen Abbildungen vertieft.

Im Rahmen der Ausstellung Ulla von Brandenburg. Eine Landschaft ohne Blau, wie ungefähr

Sonntag, 13.03.2022
15:00 Uhr
14 Euro / 10 Euro ermäßigt, Ort: Bibliothek.
Im Vorfeld der Veranstaltung findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung zur Ausstellung statt. Kombipreis Veranstaltung und Führung: 18 Euro / 14 Euro ermäßigt. Mit Voranmeldung (Mo – Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0.
Es gelten die aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen (www.weserburg.de/besuch).
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Skulpturale Poesie

Soft Opening im Zentrum für Künstlerpublikationen

Ausstellungslaufzeit: 26. März – 14. August 2022

Unter den fruchtbaren Beziehungen zwischen bildender Kunst und Literatur spielt der Dialog zwischen Poesie und Skulptur gerade im 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Ausstellung Skulpturale Poesie einer Facette der experimentellen Poesie und Kunst seit den 1960er Jahren, die bisher nur wenig Beachtung gefunden hat. Im Fokus stehen Textskulpturen und skulpturale Texte: Gedichtobjekte, die sich mit der plastischen Verräumlichung von Schrift und der Verdinglichung von Worten beschäftigen. Objekte sind mit Texten beschrieben, oder die Buchstaben selbst treten als dreidimensionale Kunstwerke in Erscheinung, sind zudem Gegenstand von Aktionen und Performances.

Die Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen bietet einen internationalen Überblick über die vielfältigen Erscheinungsformen skulpturaler Poesie. Das zeitliche Spektrum reicht von den 1960er Jahren bis hin zu aktuellen Arbeiten.

In Kooperation mit dem internationalen Literaturfestival Poetry on the Road.

Samstag, 26.03.2022
16:00 Uhr
Eine Anmeldung für das Soft Opening ist nicht notwendig. Es kann zu temporären Wartezeiten beim Einlass kommen. Es gelten die aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen (www.weserburg.de/besuch).
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ENTFÄLLT: Färben, Falten, Nähen: Textile Wenden in der (Gegenwarts)kunst

Vortrag von Dr. Anne Röhl, Universität Siegen, Ort: Bibliothek

Der Vortrag muss leider entfallen! Die Veranstaltung wird am Dienstag, 3. Mai, 19 Uhr nachgeholt.

Textilien sind in Ulla von Brandenburgs Werk allgegenwärtig – als Schnüre, Bänder, Hüllen, Draperien, Vorhänge, Zelte und Patchworkquilts. Sie werden gefaltet, gespannt, aufgehangen und ausgelegt, genäht, gefärbt und gebleicht. Der Vortrag fokussiert das Färben bzw. Bleichen, Drapieren und Quilten und reiht diese Verfahren in die jüngste Kunstgeschichte ein. Hier zeigt sich das Textile als ein Medium des Übergangs, das Gattungen auflöst und Grenzen überschreitet.

Anne Röhl lehrt als Akademische Rätin a. Z. mit dem Schwerpunkt „Künste der Gegenwart“ an der Universität Siegen. Sie promovierte an der Universität Zürich mit einer Arbeit zur Rolle textiler Handarbeit in der US-amerikanischen Kunst der 1970er Jahre. Zu ihren Forschungsinteressen zählen neben Textilien in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts die Praktiken der Kunstausbildung sowie Materialitäten, Techniken und Geschlechterfragen in der Gegenwartskunst.

Abbildung: Sam Gilliam, Carousal Change, 1970, Tate London, Foto: rocor © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Dienstag, 29.03.2022
19:00 Uhr
Im Rahmen von „Ulla von Brandenburg. Eine Landschaft ohne Blau, wie ungefähr“.
5 Euro. Mit Voranmeldung: info@weserburg.de, 0421-59839-0
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Von Gelb und Blau und deren Steigerung – Zu Goethes Farbenlehre

Digitaler Vortrag von Dr. Jutta Eckle, Klassik Stiftung Weimar

Der Vortrag führt in die Grundgedanken von Goethes Farbenlehre ein. Ein Schwerpunkt bilden die Überlegungen aus dem „Didaktischen Teil“ des 1810 erstmals erschienenen Werks. Insbesondere die Abschnitte, die sich mit der sinnlich-sittlichen und symbolischen Wirkung der Farbe beschäftigen, werden eingehender mit dem Ziel betrachtet, Ulla von Brandenburgs Arbeiten in einem größeren historischen Kontext zu verortenund dadurch neue Perspektiven auf ihr Werk zu ermöglichen.

Dr. Jutta Eckle, Klassik Stiftung Weimar ist Literatur- und Wissenschaftshistorikerin, stellv. Abteilungsleiterin Editionen, Herausgeberin mehrerer wissenschaftlicher Goetheausgaben, darunter der Leopoldina-Ausgabe von Goethes Schriften zur Naturwissenschaft.

Digitale Veranstaltung im Rahmen von „Ulla von Brandenburg. Eine Landschaft ohne Blau, wie ungefähr“

Kostenloser Zugangslink (ab 18:45 Uhr): Zoom

Abbildung aus Goethes naturwissenschaftlichem Nachlass © Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv

Mittwoch, 13.04.2022
19:00 Uhr
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Touch me – Finissage

Interaktiver Rundgang und Mitmachstation

Die beteiligten Studierenden führen durch die Ausstellung Touch me.

Im Anschluss sind alle Besucher*innen eingeladen, sich selbst an der Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Fotografie zu versuchen. Die auf Sofortbild belichteten Ergebnisse können für einen kleinen Materialkostenberitrag direkt mit nach Hause genommen werden.

Im Rahmen des Rundgangs wird auch die Projektdokumentation vorgestellt.

Ein Kooperationsprojekt mit der Kunstschule Wandsbek.

Samstag, 16.04.2022
15:00 Uhr
Eintritt frei (ggf. Materialkosten 2 Euro), Dauer:45Min. Ort: Projektraum
15 und 17 Uhr
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Entfällt! Neuer Temin 12. Mai: Let‘s Talk Music

Mandelbrotmenge & Supersignale

Gesprächskonzert mit der Pianistin Claudia Janet Birkholz
Gast: Heinz-Otto Peitgen, Mathematiker
Mit Werken von György Ligeti (1923-2006)
sowie Bildern zur fraktalen Geometrie

Musik setzen bei den meisten Menschen zahlreiche Gefühle frei. Stecken dabei Muster hinter dem Gehörten, können Sie eine soghafte Wirkung auslösen.
In ihren Gesprächskonzerten lädt Claudia Janet Birkholz, Pianistin und künstlerische Leiterin des realtime-Festivals für Neue Musik, drei Mal im Jahr in die Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen ein.
Am 21. April spricht sie ab 19 Uhr mit ihrem Gast, dem Mathematiker Heinz-Otto Peitgen, über illusorische Muster in Verbindung zur fraktalen Geometrie. Dabei spielt sie ausgewählte Stücke von György Ligeti, bei der deutlich wird, wie sich Musik dieser Muster bedienen und besondere Wahrnehmungen auslösen kann. Verblüfft fragt sich das Publikum: Wie viele Hände spielen das Stück? Wie breit ist die Klaviatur?
Ligeti selbst steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Parallelität zwischen den mathematischen Forschungen und seinen eigenen kompositorischen Bestrebungen. Als Ligeti ab den 1980er Jahren die Computerdarstellungen der Mandelbrot-Menge von Heinz-Otto Peitgen sah, verstand er den Zusammenhang.

Birkholz und Peitgen sprechen über fraktale Geometrie, die Wirkung von Supersignalen und die faszinierende Soghaftigkeit, die bestimmte Musik ausüben kann – gespielt von Claudia Janet Birkholz am Flügel.

Heinz-Otto Peitgen war Professor für Mathematik an der Universität Bremen (emeritiert 2012) und 2013 Präsident und Geschäftsführer der Jacobs University.
Claudia Janet Birkholz ist Pianistin und Dozentin für Klavier und Neue Musik an der HfK in Bremen.

Programm:

György Ligeti (1923–2006):
Musica ricercata (1951–53)

Etüden (1985–2001)
– L´escalier du diable
– Arc-en-ciel
– Automne à Varsovie
– À bout de souffle
– Galamb Borong

Donnerstag, 21.04.2022
19:00 Uhr
Die Veranstaltung entfällt aus Krankheitsgründen. Neuer Temin ist der 12. Mai, 19 Uhr

14 Euro / erm. 8 Euro an der Abendkasse, realtime-forum.de

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Färben, Falten, Nähen: Textile Wenden in der (Gegenwarts)kunst

Vortrag von Dr. Anne Röhl, Universität Siegen, Ort: Bibliothek

ACHTUNG: Leider kann der Vortrag nicht vor Ort stattfinden.  Stattdessen verlagert er sich ins Digitale.

Kostenloser Zugangslink: https://us02web.zoom.us/j/82505208399?pwd=TVM3dm9uaGtoNEc2a2pNZG5Nd2FiZz09

Textilien sind in Ulla von Brandenburgs Werk allgegenwärtig – als Schnüre, Bänder, Hüllen, Draperien, Vorhänge, Zelte und Patchworkquilts. Sie werden gefaltet, gespannt, aufgehangen und ausgelegt, genäht, gefärbt und gebleicht. Der Vortrag fokussiert das Färben bzw. Bleichen, Drapieren und Quilten und reiht diese Verfahren in die jüngste Kunstgeschichte ein. Hier zeigt sich das Textile als ein Medium des Übergangs, das Gattungen auflöst und Grenzen überschreitet.

Anne Röhl lehrt als Akademische Rätin a. Z. mit dem Schwerpunkt „Künste der Gegenwart“ an der Universität Siegen. Sie promovierte an der Universität Zürich mit einer Arbeit zur Rolle textiler Handarbeit in der US-amerikanischen Kunst der 1970er Jahre. Zu ihren Forschungsinteressen zählen neben Textilien in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts die Praktiken der Kunstausbildung sowie Materialitäten, Techniken und Geschlechterfragen in der Gegenwartskunst.

Abbildung: Sam Gilliam, Carousal Change, 1970, Tate London, Foto: rocor © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Dienstag, 03.05.2022
19:00 Uhr
Im Rahmen von „Ulla von Brandenburg. Eine Landschaft ohne Blau, wie ungefähr“.
5 Euro. Mit Voranmeldung: info@weserburg.de, 0421-59839-0
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Ulla von Brandenburg. Eine Landschaft ohne Blau, wie ungefähr

Letzter Ausstellungstag

15 Uhr: Letzte Führung durch die Ausstellung. Mit Karin Puck

 Ausstellungsansicht „Ulla von Brandenburg. Eine Landschaft ohne Blau, wie ungefähr“, Foto: Tobias Hübel

Sonntag, 08.05.2022
11:00 Uhr
4 Euro  zzgl. Eintritt, Dauer: 50 Min. Mit Voranmeldung (Mo–Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0. Es gelten die aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen (www.weserburg.de/besuch).
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Let‘s Talk Music

Mandelbrotmenge & Supersignale

Gesprächskonzert mit der Pianistin Claudia Janet Birkholz
Gast: Heinz-Otto Peitgen, Mathematiker
Mit Werken von György Ligeti (1923-2006)
sowie Bildern zur fraktalen Geometrie

Musik setzen bei den meisten Menschen zahlreiche Gefühle frei. Stecken dabei Muster hinter dem Gehörten, können Sie eine soghafte Wirkung auslösen.
In ihren Gesprächskonzerten lädt Claudia Janet Birkholz, Pianistin und künstlerische Leiterin des realtime-Festivals für Neue Musik, drei Mal im Jahr in die Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen ein.
Am 12. Mai spricht sie ab 19 Uhr mit ihrem Gast, dem Mathematiker Heinz-Otto Peitgen, über illusorische Muster in Verbindung zur fraktalen Geometrie. Dabei spielt sie ausgewählte Stücke von György Ligeti, bei der deutlich wird, wie sich Musik dieser Muster bedienen und besondere Wahrnehmungen auslösen kann. Verblüfft fragt sich das Publikum: Wie viele Hände spielen das Stück? Wie breit ist die Klaviatur?
Ligeti selbst steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Parallelität zwischen den mathematischen Forschungen und seinen eigenen kompositorischen Bestrebungen. Als Ligeti ab den 1980er Jahren die Computerdarstellungen der Mandelbrot-Menge von Heinz-Otto Peitgen sah, verstand er den Zusammenhang.

Birkholz und Peitgen sprechen über fraktale Geometrie, die Wirkung von Supersignalen und die faszinierende Soghaftigkeit, die bestimmte Musik ausüben kann – gespielt von Claudia Janet Birkholz am Flügel.

Heinz-Otto Peitgen war Professor für Mathematik an der Universität Bremen (emeritiert 2012) und 2013 Präsident und Geschäftsführer der Jacobs University.
Claudia Janet Birkholz ist Pianistin und Dozentin für Klavier und Neue Musik an der HfK in Bremen.

Programm:

György Ligeti (1923–2006):
Musica ricercata (1951–53)

Etüden (1985–2001)
– L´escalier du diable
– Arc-en-ciel
– Automne à Varsovie
– À bout de souffle
– Galamb Borong

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Realtime – Forum Neue Musik e.V. und der Weserburg Museum für moderne Kunst

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen Bremen AG

Donnerstag, 12.05.2022
19:00 Uhr
14 Euro / erm. 8 Euro an der Abendkasse, realtime-forum.de
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Bei Anruf Kultur: Menschenbilder in der zeitgenössischen Kunst

Führung am Telefon mit Karin Puck

„Bei Anruf Kultur“ lädt alle Interessierten ein, unterwegs oder zuhause am (Festnetz-)Telefon Kultur zu erleben – einfach, kostenlos und unterhaltsam.

Ein professioneller Guide führt Sie für eine Stunde durch die Ausstellung. Die Teilnehmer*innen können zuhören, zwischendurch Fragen stellen und sich in kleinem Kreis austauschen.

Eine Anmeldung bis einen Tag vor der Führung zwingend erforderlich: per E-Mail an buchung@beianrufkultur.de oder Telefon (040) 209 404 29. Am Tag vor der Führung wird per E-Mail eine Festnetznummer und Raumnummer für die Einwahl an die Teilnehmer*innen versendet.

Im Rahmen der Ausstellung So wie wir sind 3.0

Für weitere Informationen zur Führung und zum Ablauf bitte hier klicken.

www.BeiAnrufKultur.de ist eine gemeinsame Initiative des Blinden- und Sehbehindertenvereines Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen.

Samstag, 14.05.2022
16:00 Uhr
Teilnahme kostenlos
Im Rahmen der Ausstellung "So wie wir sind 3.0"
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Internationaler Museumstag

Im Rahmen des Internationen Museumstags haben Besucher*innen ganztägig freien Eintritt in die Weserburg.

14 Uhr: Von der Kunst, Kunst zu bewahren. Führung mit der Restauratorin der Weserburg, Dörte Kremsler-Klatte

Wer ist mit Taschenlampe, Pinseln, Staubtüchern, Handschuhen und Rollwagen in der Weserburg unterwegs, wenn sich keine Besucher*innen im Museum tummeln? Wer kümmert sich um Puderberge, Bitumenbilder, abgebrochene Lippenstifte und Kuschelbären in den Ausstellungen?  Während eines Rundgangs durch die Ausstellungen und die Restaurierungswerkstatt gibt Dörte Kremsler-Klatte spannende Einblicke in ihre tägliche Arbeit.

Weserburg-Restauratorin Dörte Kremsler-Klatte, Foto: Maja Lotz

Sonntag, 15.05.2022
11:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei. Dauer: 50 Min. Ohne Voranmeldung, max. 25 Teilnehmende. Es gelten die aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen.
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Heute schreibe ich. Katharina Zorn & Jasna Fritzi Bauer

Erster Ausstellungstag

In der Ausstellung Heute schreibe ich verbinden Katharina Zorn und Jasna Fritzi Bauer Gedichte von Bremer*innen mit audio-visuellen Darstellungsformen. Die Künstlerinnen integrieren und transformieren die Lyrik dabei unter anderem in Kurzfilme und multimediale Installationen.

Die Künstlerinnen werden an diesem Tag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in der Ausstellung anwesend sein

Katharina Zorn (*1992) und Jasna Fritzi Bauer (*1989) leben in Berlin. Seit 2019 beschäftigen sie sich neben dem lyrischen Schreiben mit grenzübergreifenden Disziplinen im multimedialen Bereich. 2021 haben sie den Berliner Hauptbahnhof mit einer Installation und einem Kurzfilm bespielt sowie in Frankfurt am Main das Rathaus und Teile der Schirn Kunsthalle visuell inszeniert. Weitere Informationen zu den bisherigen Projekten: www.heuteschreibeich.de

Jasna Fritzi Bauer ist zudem eine vielfach ausgezeichnete Film- und Theater-Schauspielerin. Derzeit ist sie unter anderem als Kommissarin im Bremer Tatort zu sehen.

Ausstellungslaufzeit: 24. Mai – 5. Juni 2022

Die Ausstellung Heute schreibe ich entsteht in Kooperation mit der Weserburg Museum für moderne Kunst.

Foto: Bella Lieberberg

Dienstag, 24.05.2022
11:00 Uhr
5 Euro / 3 Euro ermäßigt, Ort: Projektraum
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ENTFÄLLT: Ukrainian Night

Gespräch mit Miron Zownir (Künstler, Berlin), Kateryna Mishchenko (Verlegerin/Autorin, Kiew/Berlin) und Dr. Eduard Klein (Forschungsstelle Osteuropa, Bremen) zum 2015 erschienenen Buch Ukrainian Night (Verlag: Spector Books)

Zum Buch: Von 2012 bis 2014 bereiste Miron Zownir gemeinsam mit der Autorin Kateryna Mishchenko die Ukraine. Rund um die Proteste des Majdan besuchten sie mehrere Städte und ländliche Regionen. Durch den engen Kontakt zu lokalen Aktivist*innen vor Ort konnten Einblicke in die oftmals abgrundhafte Lebenswirklichkeit der Bevölkerung, wie zum Beispiel von drogenabhängigen, in Ruinen hausenden Jugendlichen in Odessa gewonnen werden. Zownir fotografierte Tuberkulosekranke, HIV-Positive, Waisenkinder und Bewohner verschiedener Roma-Lager. Die beeindruckende Bilder werden begleitet von den einfühlsamen Texten von Kateryna Mishchenko.

Miron Zownir und Kateryna Mishchenko sprechen mit Eduard Klein über die Entstehung ihres Buches sowie zur aktuellen Situation in der Ukraine und ihrer historischen Ausgangslage.

Im Rahmen des Schwerpunktraums Ukraine in der Ausstellung So wie wir sind 3.0

Abbildung: Miron Zownir, Maidan, 2014, Courtesy Galerie K Strich

Mittwoch, 25.05.2022
19:00 Uhr
5 Euro, Ort: Bibliothek

Mit Voranmeldung (Mo–Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0
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Silvia Bächli. Lange Linien lang

Ausstellungseröffnung

Silvia Bächli (*1956 in Baden, lebt in Basel) gilt als eine der wichtigsten zeichnerischen Positionen ihrer Generation. Seit 40 Jahren bereichern ihre Arbeiten in Tusche, Kohle, Pastellkreide oder Gouache die älteste Gattung der Bildenden Kunst mit neuen und unerwarteten Impulsen. 

Einführungsreden ab 19.15 Uhr im Hans Otte. Klanghaus (begrenzte Teilnehmer*innenzahl), parallel ist die Ausstellung geöffnet

Um 20.30 Uhr findet ein Gespräch mit Silvia Bächli und Janneke de Vries im Hans Otte. Klanghaus statt (begrenzte
Teilnehmer*innenzahl).

Abbildung: Silvia Bächli, o.T., 2020

Freitag, 03.06.2022
19:00 Uhr
Ohne Voranmeldung. Eintritt frei.
Ort: Ebene 3
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Lange Nacht der Bremer Museen 2022

Motto "Vom Hören Sehen"

Programm:

18 – 23 Uhr
Kurzführungen durch die aktuellen Ausstellungen
Jede volle Stunde

18 – 22 Uhr
Print it!
Mitmach-Stationen für Flach-, Umdruck- und Tiefdruck

18 – 1 Uhr
Records & Covers – die Sound Collection Guy Schraenen
Audio-visuelle Präsentation von rund 25 Künstlerschalplatten

18 – 1 Uhr
Spectral landscapes
Interaktive Klanginstallation von Riccardo Castagnola

22:30 Uhr
Poetry Slam mit Bas Böttcher
In Kooperation mit Poetry on the Road

23:30 Uhr
Spectral landscapes – Performance
Mit dem Bremer Künstler Riccardo Castagnola

TAU
Das Restaurant in der Weserburg bietet Getränke und abendliche Snacks.

Samstag, 18.06.2022
18:00 Uhr
12 Euro, Familien 24 Euro, Single-Familien 12 Euro, Late-Night-Ticket ab 23 Uhr 6 Euro (Vorverkauf / Abendkasse)

Ticket berechtigt zum Eintritt in 29 verschiedene Museen und Ausstellungshäuser in Bremen und Bremen Nord
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10 Jahre Ensemble New Babylon - Konzert V

2022 feiert Ensemble New Babylon sein 10-jähriges Bestehen mit 10 Konzerten an 10 verschiedenen Konzertlocations in Bremen sowie 10 Auftragswerken.

KONZERT V – Auftragswerk an Michael Quell (*1960) für Streichquartett

18:30 Uhr Einführungsgespräch zusammen mit dem Komponisten Michael Quell.

PROGRAMM

Carola Bauckholt (*1959): Lichtung (2011/12) für Streichquartett
John Luther Adams (*1953): The Wind in High Places (2011) für Streichquartett
Michael Quell (*1960): Auftragswerk (2022, Uraufführung) für Streichquartett

Kompositionsauftrag des Ensemble New Babylon, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

BESETZUNG

Violinen – Johannes Haase und Marijke Tjoelker
Viola – Hannah Craib
Violoncello – Kyubin Hwang

Dieses Konzert wird gefördert von: Senator für Kultur Bremen, klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest, Ernst von Siemens Musikstiftung, Schulze Fielitz Stiftung Berlin, Waldemar Koch Stiftung, Sparkasse Bremen

Weitere Informationen: https://www.ensemblenewbabylon.com/show/michael-quell-weserburg/

Sonntag, 19.06.2022
19:00 Uhr
Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 8 Euro / 3 Euro Bremen-Pass
Karten im Vorverkauf 2 Euro günstiger: www.nordwest-ticket.de
Ort: Hans Otte. Klanghaus, Ebene 4 1/2
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Let's Talk Music

Der Gänsehauteffekt - Was Musik in Filmen bewirkt -

Gesprächskonzert mit Claudia Janet Birkholz

Gast: Henning Lohner, Filmmusikkomponist

In diesem Gesprächskonzert sprechen die Pianistin Claudia Janet Birkholz und der Filmkomponist Henning Lohner über die unterschiedlichen Formen der Filmmusik anhand der Arbeit von Henning Lohner und Kollegen. Mit Werken von Henning Lohner, György Ligeti, John Cage, Hans Zimmer, die Claudia J. Birkholz am Flügel spielt.

Henning Lohner, 1961 in Bremen geboren, wuchs in Kalifornien auf. Er studierte am Berklee College of Music in Boston und schloss 1987 als Magister in Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Romanistik an der Universität Frankfurt am Main ab. Ab 1985 nahm er Kompositionsunterricht bei Iannis Xenakis. Von 1984 bis 1989 war Lohner Assistent von Karlheinz Stockhausen und betreute 1988 am Teatro alla Scala in Mailand die Bühnenproduktion von dessen Oper Montag aus Licht.

Er arbeitete mit internationalen Musiker*innen zusammen wie Frank Zappa, Steve Reich und Hans Zimmer, schrieb die Musik zu zahlreichen deutschen und internationalen Filmen, darunter Lauras Stern, Incident at Loch Ness und The Ring 2, und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet. 2012 wurde er beauftragt, für die Nachrichtensendung Tagesschau ein neues Klangbild zu komponieren.

Lohners Werk umfasst außerdem international ausgestellte Medienkunstprojekte sowie Arbeiten als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent verschiedener Dokumentarfilme.

Er hält im In- und Ausland Gastvorträge und unterrichtet seit 2004 als Gastprofessor an der Zürcher Hochschule der Künste.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Realtime – Forum Neue Musik e.V. und der Weserburg Museum für moderne Kunst

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen Bremen AG

Donnerstag, 23.06.2022
19:00 Uhr
14 Euro / ermäßigt 8 Euro (Abendkasse),
Ort: Hans Otte. Klanghaus, Ebene 4 1/2
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Istanbul ein Tag und eine Nacht. Ein Porträt der Stadt in 24 Begegnungen

Lesung mit der Autorin Christiane Schlötzer

Als langjährige Auslandskorrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Istanbul ist Christiane Schlötzer eine ausgewiesene Kennerin der Stadt und der türkischen Gesellschaft. In ihrem neuesten Buch Istanbul ein Tag und eine Nacht zeichnet sie in Gesprächen mit Menschen, die in Istanbul leben, ein Porträt der Stadt und zugleich der Lebenswirklichkeiten von Menschen, wie sie in türkischen Großstädten leben.

Christiane Schlötzer, geboren 1954 in München, lebte zwischen 2001 bis 2021 fast zwölf Jahre in Istanbul, als Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung und des Zürcher Tages-Anzeigers, und zuletzt als Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Sie ist Mitgründerin des Vereins „Journalisten helfen Journalisten“, der in Not geratene Journalistinnen und Journalisten und ihre Familien in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt.

Lesung mit anschließender Diskussion. Moderation: Bülent Uzuner

Veranstalter: Kulturforum Türkei e.V.
Das Kulturforum Türkei ist ein gemeinnütziger Verein aus Bremen, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Kultur der auf dem Staatsgebiet der heutigen Türkei lebenden Menschen sowie die kulturellen Leistungen der in Deutschland lebenden Türkeistämmigen einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Durch das Schaffen von Begegnungen soll das Miteinander verbessert und das Verständnis füreinander gefördert werden.

Foto: Copyright: Süddeutsche Zeitung

Freitag, 24.06.2022
18:00 Uhr
5 Euro / ermäßigt 3 Euro
Karten unter kontakt@kulturforum-tuerkei.com oder an der Abendkasse
Ort: Bibliothek
Archiv

Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie

Buchvorstellung und Gespräch mit Wolfgang Ullrich

Muss Kunst heute politisch, fair und klimaneutral sein? Was unterscheidet sie noch von Mode und Design? Kritisch und zugleich kulturoptimistisch: Wolfgang Ullrichs umfassende Analyse eines Paradigmenwechsels, dessen Konsequenzen weit über die Kunst hinausreichen.

In Kooperation mit dem Verlag Klaus Wagenbach

Foto: Robert Hamacher

Mittwoch, 29.06.2022
19:00 Uhr
12 Euro / ermäßigt 6 Euro, Ort: Hans Otte. Klanghaus

Mit Voranmeldung (Mo–Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0
Restkarte ggf. an der Abendkasse
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Keine Handschuhe bitte – Künstlerbuchworkshop. Zwei Tage. Eure Ideen. Meine Expertise. Ein Buchdummy

Workshop mit Claudia de la Torre (Künstlerin und Verlegerin, Berlin)

Muss leider entfallen!

Zweitägiger Workshop für alle Kreativen, die in die Welt der Künstlerbücher eintauchen und eine Idee in ein Buchdummy verwandeln möchten. Der Workshop wirft einen Blick auf die praktischen und konzeptionelle Aspekte des Buchmachens. Der Schwerpunkt liegt dabei auf

der Gestaltung, der Zusammenstellung, der Sequenzierung und den Materialien. Ziel des Workshops ist es, mit einem fertigen Künstlerbuchdummy nach Hause zu gehen.

Im Rahmen der Ausstellung Silvia Bächli. Lange Linien lang

Samstag, 2.7. 2022 + Sonntag 3.7.2022, jeweils von 11–18 Uhr

100 Euro (inkl. Material). Mit Voranmeldung (Mo–Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0
Ort: Werkstatt Kunstvermittlung
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The Use of Color. Nan Groot Antink und Fransje Killaars

Ausstellungseröffnung im Zentrum für Künstlerpublikationen

Die unterschiedliche Verwendung von Farbe ist das Thema der beiden niederländischen Künstlerinnen Nan Groot Antink (*1954) und Fransje Killaars (*1959).

Nan Groot Antink arbeitet dabei mit Farben, die sie selbst aus Pflanzen und anderen natürlichen Materialien herstellt. Für die Künstlerin sind die materiellen Aspekte der Pflanzenfarben und die Art und Weise, wie sie angewendet werden, bestimmende Elemente – für ihre Gemälde, Aquarelle, Installationen und Drucke sowie ihr 2021 entstandenes Künstlerbuch.

Die Grundlage der Arbeiten von Fransje Killaars ist Farbe auf der Basis von farbigen, handgewebten Stoffbahnen. In ihren Künstlerbüchern, Objekten und Installationen verwendet sie Textilien als Ausgangsmaterial, um die Betrachter*innen in ihre Welt zu ziehen.

Foto: Fransje Killaars, Künstlerbuch, NAI010 Publishers, 2013, Foto: Bettina Brach

Freitag, 08.07.2022
19:00 Uhr
Ohne Voranmeldung. Eintritt frei.
Ort: Auf der Galerie, Ebene 3 1/2
Archiv

Teresa Burga. Die Seiltänzerin

Ausstellungseröffnung

Heute gilt die peruanische Künstlerin Teresa Burga (1935-2021) längst als eine der wichtigen Wegbereiter*innen von Pop Art und Konzeptkunst in Lateinamerika, deren Werk in den großen Häusern und auf den wichtigen Biennalen dieser Welt zu sehen ist. Lange Zeit aber blieb ihr Schaffen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene so gut wie unbeachtet. Ökonomische Krisen sowie Repressalien und Abschottung innerhalb der Militärdiktatur Perus verhinderten Austausch oder Sichtbarkeit auf kultureller Ebene. Erst im hohen Alter wurde ihrer Arbeit die Anerkennung zuteil, die sie verdient hat.

Die Ausstellung Teresa Burga. Die Seiltänzerin konzentriert sich auf das umfangreiche zeichnerische Oeuvre der Künstlerin, insbesondere auf die Blätter von 2013 bis 2021, an denen die Künstlerin bis zu ihrem Tod im Februar 2021 gearbeitet hat. Verknüpft werden diese in der Weserburg mit Zeichnungen, Linolschnitten und einer raumgreifenden Objektinstallation aus den 1960er Jahren. Auf diese Weise spannt sich eine Brücke vom Spät- zurück zum Frühwerk.

Ausstellungslaufzeit: 6. August – 6. November 2023

Teresa Burga, La Equilibrista, 2020, Estate Teresa Burga & Galerie Barbara Thumm

Freitag, 05.08.2022
19:00 Uhr
Ohne Voranmeldung, Eintritt frei

Ort: Projektraum
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Bei Anruf Kultur: Menschenbilder in der zeitgenössischen Kunst

Führung

Führung am Telefon mit Karin Puck. Im Rahmen der Ausstellung So wie wir sind 3.0.

Bei Anruf Kultur lädt alle Interessierten ein, unterwegs oder zuhause am (Festnetz-)Telefon Kultur zu erleben – einfach, kostenlos und unterhaltsam.

 

Sonntag, 14.08.2022
11:00 Uhr
Dauer: 60 Min. Mit Voranmeldung: buchung@beianrufkultur.de, 040-209 404 29
Archiv

„danebengucken" – Kinderworkshop

Für alle zwischen 6 und 10 Jahren

Mit Matthias Ruthenberg, Künstler

Im danebengucken-Workshop wollen wir einmal genau hinsehen – auf die Bilder einer Künstlerin, die selbst gern daneben guckt. Beim Rundgang durch die Ausstellung Silvia Bächli. Lange Linien lang wagen und versuchen wir die Ideen neben den Werken zu entdecken und uns mit ihnen in Beziehung zu setzen, oder zu stellen, oder zu legen. In der Werkstatt Kunstvermittlung können wir anschließend eigene Arbeiten produzieren, die nicht von den lauten und offensichtlichen Seiten der Welt sprechen, sondern unsere ganz eigenen Elemente zum Bildfinden suchen:

– nassrot von hier bis hier
– von hier bis da: traumgrau
– zweitklässlerinnenhoch
– pausenbrotschwer

Im Rahmen der Ausstellung Silvia Bächli. Lange Linien lang

Abbildung: Silvia Bächli, o.T., 2020, Foto: Silvia Bächli

 

Dienstag, 23.08.2022
11:00 Uhr
10 Euro (inkl. Material). Mit Voranmeldung (Mo–Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0

Ort: Werkstatt Kunstvermittlung und Ebene 3
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Isolde Loock und Doris Weinberger: "Who is Henry"

Im Rahmen von "Bremen liest!", 5. Bremer Literaturnacht

In der Publikation HENRY LAMPE geht es um den Umgang mit hinterlassenen Dingen. Eine künstlerische Reflexion über die Tyrannei des Leblosen. 

Isolde Loock erklärt die Wohnung ihres verstorbenen Freundes zum »objet trouvé«, alles bleibt im Originalzustand. Sie lädt sieben Künstler*innen ein, dort jeweils eine Zeitlang zu wohnen, um sich ein Bild von ihm zu machen, das Porträt eines Unbekannten. In ihrem Porträt eines Freundes benutzt sie die Fotos und Schätzwerte eines vereidigten Versteigerers vom Inventar der Wohnung. Dieser merkantilen Sichtweise stellt sie jeweils persönliche Notizen und Tagebucheinträge des Verstorbenen als imaginiertes Selbstporträt gegenüber.

Ausgangspunkt und Gerüst sind 72 nummerierte Fotografien eines staatlich vereidigten Versteigerers vom Inventar der Wohnung. Dazu die Liste mit dem jeweiligen Schätzwert der Gegenstände. Aus diesen Originalfotos und dem Konvolut aus gefundenen Notizen und Briefen des Verstorbenen sowie fiktiven Tagebüchern entsteht eine schillernde Bild-Text-Montage, die Basis der Lesung von Isolde Loock und Doris Weinberger sein wird.

 

Freitag, 02.09.2022
20:00 Uhr
Ohne Voranmeldung. Eintritt frei.
Ort: Bibliothek
Archiv

UNTIL WE MEET AGAIN. Place-Making in Southeast Asia

Ausstellungseröffnung im Zentrum für Künstlerpublikationen

Um 19:30 Uhr geben die Kurator*innen Heman Chong (via Zoom zugeschaltet) und Anne Thurmann-Jajes in der Bibliothek eine Einführung in die Ausstellung.

bali`ku streetfood: Auf dem Museumsvorplatz ist eine mobile Küche zu Gast. I Ketut Bawa Artha bietet dort von 18 bis 21 Uhr balinesische Speisen an.

Das Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg gehört zu den wenigen Institutionen in Europa mit einer Sammlung südostasiatischer zeitgenössischer Kunst. Mit UNTIL WE MEET AGAIN. Place-Making in Southeast Asia wird diese erstmals umfänglich präsentiert. Die Ausstellung nimmt dabei den Akt des Schreibens als Ausgangspunkt, um über eine Vielzahl von aktuellen Kunstpraktiken in und um Südostasien nachzudenken. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Komplexität des Lesens, Performens, Verstehens und Übersetzens dieser Bilder und Texte.

Zu sehen ist eine breite Auswahl von Künstlerbüchern sowie Künstlerzeitschriften, Grafiken und grafische Arbeiten, Künstlerpostkarten, Multiples, Radiokunst, Schallplatten und CDs von rund 60 Künstler*innen. Das Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg Museum für moderne Kunst gehört zu den wenigen Institutionen in Europa mit einer Sammlung südostasiatischer zeitgenössischer Kunst. Sie wird mit dieser Ausstellung erstmals umfänglich präsentiert.

Abbildung: Miti Ruangkritya, Thai Politics no.2 vol. 1, Bangkok, Thailand, 2011, Archiv Zentrum für Künstlerpublikationen, Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen

 

Donnerstag, 08.09.2022
19:00 Uhr
Ohne Voranmeldung, Eintritt frei.

Ort: Ebene 3 1/2

Archiv

„lässt das viele Weiß die Linien atmen“

Zeichenworkshop mit Matthias Ruthenberg, Künstler

Bächlis Blättern wohnt ein Zauber inne, dem wir uns in diesem zweitägigen Workshop annähern wollen. Ausgehend vom zeichnerischen Sehen der Künstlerin proben wir eigene Übersetzungen der „Zwischentöne“ und des „Übersehenen im Alltäglichen“. In den Ausstellungsräumen spüren wir Bächlis Haltung nach und leihen uns einige ihrer Methoden um anschließend selbst in der Werkstatt der Kunstvermittlung zu experimentieren.

Im Rahmen der Ausstellung Silvia Bächli. Lange Linien lang

Abbildung: Silvia Bächli, o.T., 2020

 

Samstag/Sonntag, 17./18. September 2022, 11 bis 16 Uhr

20 Euro (inkl. Material). Mit Voranmeldung (Mo-Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0

Ort: Werkstatt Kunstvermittlung und Ebene 3
Archiv

UNTIL WE MEET AGAIN

Digitale Führung in englischer Sprache

Mit den Kurator*innen Anne Thurmann-Jajes und Heman Chong

Das Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg gehört zu den wenigen Institutionen in Europa mit einer Sammlung südostasiatischer zeitgenössischer Kunst. Mit der aktuellen Ausstellung UNTIL WE MEET AGAIN. Place-Making in Southeast Asia wird diese erstmals umfänglich präsentiert.

Zu sehen ist eine breite Auswahl von Künstlerbüchern sowie Künstlerzeitschriften, Grafiken und grafische Arbeiten, Künstlerpostkarten, Multiples, Radiokunst, Schallplatten und CDs von rund 60 Künstler*innen – ausgesucht und präsentiert von Heman Chong, Künstler aus Singapur, und Anne Thurmann-Jajes, Abteilungsleiterin des Zentrums für Künstlerpublikationen.

Kostenloser Zoom-Einwahllink:
https://us02web.zoom.us/j/82566710277?pwd=VlY1RXdrN0VJa3RGQTRKd3V6ZlFsQT09
Meeting-ID: 825 6671 0277
Kenncode: 156990

Abb.: Jimbo (alias Jim Allen Abel), Pangeran Antarasi, aus einer Foto-Grafik-Serie, 2013, Archiv Zentrum für Künstlerpublikationen

 

Sonntag, 18.09.2022
15:00 Uhr
Archiv

Meisterwerke – 10 Klavierstücke nach berühmten Gemälden

Let's Talk Music-Konzert

Gesprächskonzert mit Claudia Janet Birkholz. Gast: Ingo Clauß, Kurator an der Weserburg Museum für moderne Kunst

Mit Musik von George Crumb

Die Pianistin Claudia Janet Birkholz lädt drei Mal im Jahr zu einem Gesprächskonzert ein, um spannende Werke der Neuen Musik vorzustellen. Der amerikanische Komponist George Crumb gilt als einer der großen Erneuerer des Klavierklangs. 2017 komponierte er seinen jüngsten Klavierzyklus, sozusagen „Bilder einer Ausstellung“ fürs 21. Jahrhundert. Metamorphoses bezieht sich auf Werke der bildkünstlerischen Moderne von Vincent van Gogh, James McNeill Whistler, Paul Gauguin, Vasily Kandinsky, Paul Klee, Marc Chagall, Salvador Dali und dem mit Crumb befreundeten Jasper Johns.

Ingo Clauß, Kurator der Weserburg, wird mit der Pianistin über die Künstler sprechen, über Hintergründe, Interpretationen und die Wirkung von Musik und Malerei.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Realtime – Forum Neue Musik e.V. und der Weserburg Museum für moderne Kunst

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen Bremen AG

 

Donnerstag, 22.09.2022
19:00 Uhr
14 Euro / ermäßigt 8 Euro (Abendkasse)

realtime-forum.de

Ort: Hans Otte. Klanghaus

Archiv

Spektrale Landschaften: von der Zeichnung zum Klang

Musikworkshop mit Riccardo Castagnola, Komponist und Multimedia-Künstler

Muss leider entfallen!

Wie klingen Linien und Farben? Was haben ein Pinselstrich und ein Bogenstrich auf einer Seiteninstrument gemeinsam? Zusammen werden wir unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten graphischer Gesten erkunden und die Zeichnungen von Silvia Bächli als Inspiration bzw. als graphische Partituren für bunte Klangimprovisationen nutzen.

Gerne können sowohl ungewöhnlich klingende Alltagsobjekte als auch Musikinstrumente mitgebracht werden. (Elektro)akustische Klangobjekten werden zur Verfügung gestellt.

Musikalische Vorkenntnisse nicht notwendig, nur die Offenheit für eine Welt der Zeichen und Klänge.

Im Rahmen der Ausstellung Silvia Bächli. Lange Linien lang

Abbildung: Riccardo Castagnola, Foto: Ubeyde Cimen

 

Samstag/Sonntag, 24./25. September 2022, 11 bis 15 Uhr

20 Euro (inkl. Material). Mit Voranmeldung (Mo-Fr): info@weserburg.de, 0421-59839-0

Ort: Bibliothek und Ebene 3

Archiv

"nur das wichtige tun" – Modi des Zeichnens bei Silvia Bächli

Digitaler Vortrag von Dr. Kirsten Claudia Voigt, Kuratorin Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Silvia Bächlis Zeichnen geht vom Körper aus – von dessen Gestalt einerseits, aber transformativ vor allem auch von dessen Erfahrung, dessen Vorstellung, dem Ermessen seiner Möglichkeiten. Das geschieht in äußerster Konzentration und Reduktion, die Werk und Betrachter*in Blick um Blick befreien – vom Ballast des Nebensächlichen. „nur das wichtige tun“ steht auf einer Zeichnung Silvia Bächlis aus dem Jahr 1999. Diese lapidare – auch ironische – Anweisung beschreibt eine „Ideallinie“ nicht nur künstlerischen Handelns. Silvia Bächlis Zeichnungen folgen ihr, nähern sich ihr, erreichen sie und finden dabei zum Essenziellen – in verschiedenen Modi, mit verschiedenen Methoden, die der Vortrag aufzeigen soll.

Zur Person:

1986-1991 Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft. 1991-1999 Arbeit als freie Kunst-, Theater- und Literaturkritikerin und Feuilleton-Redakteurin. 1996 Promotion mit einer Arbeit zu Joseph Beuys. Seit 1999 wissenschaftliche Angestellte, Kuratorin, Konservatorin für die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und Lehrbeauftragte am Institut für Kunstgeschichte des KIT (früher Universität Fridericiana Karlsruhe). Zahlreiche Publikationen zur Kunst des 19. Jahrhunderts bis heute. Kuratorin von Ausstellungen z.B.  zum Werk von Joseph Beuys, Tony Cragg, Sean Scully, Silvia Bächli, Eric Hattan, Landschaft, Porträt und Natur.

Im Rahmen der Ausstellung Silvia Bächli. Lange Linien lang

Kostenloser Einwahllink: us02web.zoom.us/j/83464707035?pwd=eJ6_eH4nHx89NCN0ouXXl651jxgbhv.1
Meeting-ID: 834 6470 7035
Kenncode: 924077

Abbildung: Silvia Bächli, :nur das wichtige tun, 1999

 

Mittwoch, 05.10.2022
19:00 Uhr
Archiv

So wie wir sind 4.0

Ausstellungseröffnung

So wie wir sind 4.0 stellt rund 100 Werke von mehr als 80 Künstler*innen und -gruppen aus unterschiedlichen Zeiten und Kontexten zusammen. Fünf Themenareale auf 2.500 m² geben Einblick in die internationale Kunst von den 1960er Jahren bis in die heutige Zeit: Körperwelten, Deutschlandbilder, Ästhetischer Widerspruch, Ver-rückter Alltag und Minimalistische Tendenzen. Ergänzt werden diese thematischen Setzungen von einer Reihe von Künstler*innenräumen und einer außergewöhnlichen Kunstbar, einem ehemaligen Filmset. Auf diese Weise ergeben sich unerwartete Lesarten der Kunst der Gegenwart quer durch alle Medien.

Abb. Sturtevant, Warhol Flowers, 1964-1968, Leihgabe SÛ Collection

 

Freitag, 07.10.2022
19:00 Uhr
Eintritt frei

Statt Einführungsreden:
19 Uhr Kurzführung durch die Ausstellung mit Janneke de Vries
20 Uhr Kurzführung durch die Ausstellung mit Ingo Clauß
20:45 Uhr Kurzführung durch die Ausstellung mit Ingo Clauß
Archiv

Spektrale Landschaften - Performance

Mit Riccardo Castagnola, Komponist und Multimedia-Künstler

Für die Performance installiert Riccardo Castagnola eine digitale und interaktive Klangskulptur in der Ausstellung „Silvia Bächli. Lange Linien lang“. Inspiriert von den Werken Bächlis wandern Castagnolas Finger mit zeichnerischen Gesten über die Oberfläche der Skulptur. Die dadurch entstehenden improvisierten Klangerlebnisse treten in Dialog mit den Arbeiten der Schweizer Künstlerin.

Das Publikum ist eingeladen, an unterschiedlichen Sets teilzunehmen und zusammen mit Castagnola die Klangskulptur zu bespielen.

Im Rahmen der Finissage Silvia Bächli. Lange Linien lang

Abb. Silvia Bächli, ohne Titel, 2012

 

Sonntag, 09.10.2022
12:00 Uhr
Ohne Voranmeldung

Museumseintritt

Ort: Ebene 3
Archiv

Teresa Burga. Die Seiltänzerin

Führung und Kunstgespräch

Führungen mit Karin Puck durch die Ausstellung Teresa Burga. Die Seiltänzerin. Im Anschluss sind die Teilnehmerinnen herzlich eingeladen zu einem angeleiteten Kunstgespräch mit Monika Brunnmüller bei Kaffee und Kuchen in der Bibliothek.

In Kooperation mit
belladonna Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V.

Abb.: Teresa Burga, La Equilibrista, 2020, Estate Teresa Burga & Galerie Barbara Thumm

 

Sonntag, 09.10.2022
15:00 Uhr
15 Euro / ermäßigt 10 Euro

Verbindliche Anmeldung unter service@belladonna-bremen.de, 0421 - 70 35 34 oder über belladonna-bremen.de

Die Veranstaltung ist für Frauen.
Archiv

Bei Anruf Kultur: Menschenbilder in der zeitgenössischen Kunst

Führung am Telefon mit Karin Puck

Bei Anruf Kultur lädt alle Interessierten ein, unterwegs oder zuhause am (Festnetz-)Telefon Kultur zu erleben – einfach, kostenlos und unterhaltsam.

Was macht die Identität des Menschen aus? Wie kann sie im Bild sichtbar werden? Ob großformatige Malerei, Fotoserie oder Video – in der aktuellen Ausstellung So wie wir sind 4.0 wird deutlich, wie grundverschieden sich das Menschenbild darstellt. Gesellschaftliche Zuschreibungen und stereotype Vorstellungen auf der einen Seite, der Wunsch nach individuellem Ausdruck auf der anderen. Wer sind wir? Wer wollen wir sein? Die Künstler*innen geben ebenso spannende wie vielfältige Einblicke.

Im Rahmen der Ausstellung So wie wir sind 4.0.

 

Sonntag, 16.10.2022
11:00 Uhr
Dauer: 60 Min.
Mit Voranmeldung: buchung@beianrufkultur.de, 040-209 404 29
Archiv

Teresa Burga. Die Seiltänzerin

Führung und Kunstgespräch

Führungen mit Janneke de Vries durch die Ausstellung Teresa Burga. Die Seiltänzerin. Im Anschluss sind die Teilnehmerinnen herzlich eingeladen zu einem angeleiteten Kunstgespräch mit Monika Brunnmüller bei Kaffee und Kuchen in der Bibliothek.

In Kooperation mit
belladonna Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V.

Abb.: Teresa Burga, Imàgenes I (Realización), 1967, Estate Teresa Burga & Galerie Barbara Thumm

 

Sonntag, 23.10.2022
15:00 Uhr
15 Euro / ermäßigt 10 Euro

Verbindliche Anmeldung unter service@belladonna-bremen.de, 0421 - 70 35 34 oder über belladonna-bremen.de

Die Veranstaltung ist für Frauen.
Archiv

OHIO – Im Betrachten liegt der Unterschied

Magazinvorstellung und Gespräch mit Uschi Huber und Jörg Paul Janka

Mit OHIO wurde 1995 ein Künstler*innen Projekt in Magazinform manifest. Ein Magazin, das weniger wie eine Ablage oder Container, aber eher wie eine Bühne angelegt ist. Die seit einiger Zeit aktuelle Ausgabe 17 bietet Raum für Videoaufnahmen und Photographien des Ingenieurs Michael Decker .“Die Aufnahmen entstanden von 1991 bis 2007 als fortlaufende Dokumentation seiner Arbeit in dem Bereich Heizungsbau und Installation, sowie seiner handwerklichen Aktivitäten im Privaten.“ Im Moment ist die 18. Ausgabe in der Konzeptionsphase.

Uschi Huber und Jörg Paul Janka kommen auf Einladung des ERLKÖNIG Projektes nach Bremen ins Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg Museum für moderne Kunst und berichten über das Magazin. Wie hat alles begonnen und warum? Wer war am Anfang mit von der Partie? Wie kommt es zu den einzelnen Ausgaben? Worum geht es? Was sehen wir? Basale Fragen, die spannende Antworten bringen.

Mit freundlicher Unterstützung des Senators für Kultur Bremen
ERLKÖNIG in Kooperation mit dem Zentrum für Künstlerpublikationen, Weserburg Museum für moderne Kunst

 

Freitag, 04.11.2022
19:00 Uhr
5 Euro
Ohne Voranmeldung
Ort: Bibliothek
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1:1 CONCERTS

Kleinstes Musikformat der Welt

Bei einem 1:1 CONCERT begegnen sich 1 Musiker*in und 1 Hörer*in für 10 Minuten Musik. Dieses „musikalische Blind-Date” ist für beide Seiten eine Überraschung, denn Künstler*in, Komponist*in, Werk oder Instrument werden vorab nicht verraten. Welches Stück gespielt wird, entscheidet der Musiker oder die Musikerin individuell und situativ im Moment des „Augenblicks”: Ein einminütiger wortloser Blickkontakt ist Impuls für ein sehr persönliches Konzert auf Augenhöhe und eine intensive gemeinsame Erfahrung. Die Musiker*innen kommen aus der freien Szene, mit dabei sind Musiker*innen der Bremer Philharmoniker und des Signum Quartetts.

Insgesamt erklingen an diesem Tag an sechs überraschenden Orten Stadt über 100 musikalische Tête-à-têtes.

Weitere Infos: 1:1 CONCERTS

Foto: © 1:1 CONCERTS / Kevin Grützner

 

Sonntag, 13.11.2022
ab 12:00 Uhr

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Mit Voranmeldung. Tickets unter: https://1to1concerts.de/konzerte/bremen

Ort: Hans Otte Klanghaus
Archiv

What is the Proper Way to Display a Flag?

Ausstellungseröffnung

Flaggen sind starke politische Symbole, die vielfältig in künstlerischen Werken aufgegriffen werden. Sie stehen für gemeinschaftliche Überzeugungen und Werte, betonen nationale Souveränität, markieren territoriale Grenzen, schließen ein und aus. Flaggen werden aber auch für Protest und Widerstand genutzt. Die Ausstellung in der Weserburg konzentriert sich auf aktuelle Positionen aus einem internationalen Kontext, um mittels zeitgenössischer Kunstproduktion über die Bedeutung, die Wirkmacht und den Einsatz von Flaggen nachzudenken. Fragen über unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Identität, Nation und Herkunft kommen in den Blick.

Abb.: Igor Grubić, Bicycle and Flag, 366 Liberation Rituals, 2008 – 2009, courtesy Art Collection Telekom

 

Freitag, 18.11.2022
19:00 Uhr
Eintritt frei
Archiv

Tango… Geschichte der Leidenschaft

Konzert mit Alexandra Wenger (Klavier), Viktor Ivanov (Violine) und Julia Bachmann (Gesang und Moderatorin)

Das Trio präsentiert die vielseitige Musik des argentinischen Tangos – Stücke voller Leidenschaft, Poesie und Temperament.

Zu den Personen:
Alexandra Wenger wurde in Kiew geboren. Nach dem Studium an der Nationalen Tschaikowsky Musikakademie setzte sie ihre weitere Künstlerische Ausbildung in Deutschland fort. Sie absolvierte die Musikhochschule für Künste Bremen. Sie ist Preisträgerin verschiedener ukrainischer und internationaler Klavierwettbewerbe und Festivals.

Viktor Ivanov wurde in Kiew geboren, wo er die Nationale Tschaikowsky Musikakademie absolvierte. Er ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe und Teilnehmer vieler ukrainischer und europäischer Festivals. Viktor Ivanov ist Solist und Konzertmeister des Kiewer Kammerorchesters der Nationalen Philharmonie der Ukraine.

Die Sopranistin Julia Bachmann hat Gesang in Hannover studiert. Sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. ist sie Stipendiatin der renommierten Musikerförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde wiederholt mit dem „Stipendium der Region Hannover“ sowie dem Yehudi Menuhin – Live Music Now Stipendium ausgezeichnet.

Freitag, 25.11.2022
19:00 Uhr
30 Euro (Abendkasse)

Ort: Hans Otte. Klanghaus
Archiv

Let’s meet again. Ein Stück Indonesien in Bremen

Der Verein Diaspora Indonesia e.V. und die Weserburg Museum für moderne Kunst laden am 26.11. zu einem gemeinsamen Fest ein. Unter dem Motto Let‘s meet again findet von 12 bis 17 Uhr ein vielfältiges Programm im Rahmen der Ausstellung UNTIL WE MEET AGAIN. Place-Making in Southeast Asia statt.

Die Besucher*innen erwartet Musik, Tanz und Gesangseinlagen, Führungen durch die Ausstellung, Mitmachaktionen für Kinder sowie verschiedene Stände mit indonesischem Essen.

Außerdem wird in der Bibliothek der Weserburg das indonesische Konsulat für konsularische Angelegenheiten und Fragen zur Verfügung stehen.

Kommen Sie vorbei tauchen Sie ein in ein Stück Indonesien in Bremen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Der Besuch der Ausstellung ist für Menschen mit südostasiatischer Zuwanderungsgeschichte und ihre Familienangehörigen ebenfalls kostenfrei.

Samstag, 26.11.2022,
12:00-17:00 Uhr

Eintritt zur Veranstaltung frei

Ort: Projektraum, Bibliothek, Ebene 3 1/2
Archiv

Bei Anruf Kultur: Wie zeigt die Kunst Flagge?

Führung am Telefon mit Karin Puck

Bei Anruf Kultur lädt alle Interessierten ein, unterwegs oder zuhause am (Festnetz-)Telefon Kultur zu erleben – einfach, kostenlos und unterhaltsam.

Flaggen sind starke politische Symbole, die vielfältig in künstlerischen Werken aufgegriffen werden. Sie stehen für gemeinschaftliche Überzeugungen und Werte, betonen nationale Souveränität, markieren territoriale Grenzen, schließen ein und aus. Flaggen werden aber auch für Protest und Widerstand genutzt. Die Ausstellung in der Weserburg konzentriert sich auf aktuelle Positionen aus einem internationalen Kontext, um mittels zeitgenössischer Kunstproduktion über die Bedeutung, die Wirkmacht und den Einsatz von Flaggen nachzudenken. Fragen über unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Identität, Nation und Herkunft kommen in den Blick.

Im Rahmen der Ausstellung What is the Proper Way to Display a Flag?.

 

Dienstag, 06.12.2022
17:00 Uhr
Dauer: 60 Min.
Mit Voranmeldung: buchung@beianrufkultur.de, 040-209 404 29