Veranstaltungsvorschau
Wochenendkurs Lyrik und Illustration, Foto: Anke Bär

Studygroup Lyrik und Illustration

Künstlerisch-praktischer Kursreihe für Erwachsene mit Anke Bär

Gedichte bieten eine großartige Vorlage, um sich illustrierend damit auseinanderzusetzen. Bildreiche Sprache, Andeutungen und atmosphärische Verdichtungen sind eine Herausforderung, eigene Sichtweisen auf den Stoff herauszubilden, geistige Inhalte visuell umzusetzen, Bestehendes zu verdeutlichen, zu interpretieren, zu kontrastieren oder ironisch zu schattieren.

In der Studygroup wird es darüber hinaus aber auch und vor allem um das Beforschen des Zusammenspiels von selbstverfassten lyrischen Texten und eigenen Illustrationen gehen. Dabei folgt mal die Illustration dem lyrischen Text, mal der Text der Illustration, mal wird beides zugleich miteinander angelegt in konzeptuellen Vorüberlegungen.

Die Weserburg mit seinen Ausstellungen und dem Zentrum für Künstlerpublikationen bietet dafür eine inspirierende Umgebung und kann vielfältige Anlässe für Schreib- und Illustrationsübungen liefern.

Ausführlichere Kursinformationen und Anmeldung: info@ankebaer.de.

Foto: Anke Bär

Samstag, 14. März + Sonntag, 15. März 2025,
jeweils 11-18 Uhr

Erster von drei Wochenendkursen. Weitere Termine 12. + 13. September sowie 21. + 22. November 2026

Kursgebühr pro Wochenende:150 Euro zzgl. 2 x 6 Euro (ermäßigter Eintritt ins Museum)
Materialkostenpauschale pro Wochenende: 10 Euro
Ort: Kunstvermittlung
Veranstaltungsvorschau
Portrait von Jutta Reichelt
Jutta Reichelt, Foto: Dorothea Salzmann-Schimkus

Queer Schreiben – Gegen die Norm!

Mit Jutta Reichelt im Rahmen des Festivals queer.lit!

Weit mehr als vielen bewusst ist, schränken uns oft „unsichtbare“ normative Vorstellungen ein. Das gilt für das „richtige Leben“ (Heteronormativität), wie auch für das „richtige Schreiben“.

Die vier offenen Termine von Queer Schreiben: Gegen die Norm! (29.3., 7.6., 23.8. und 25.10., jeweils 13–17 Uhr) sind eine Einladung, diese Normen und Konventionen schreibend in Frage zu stellen, zu unterlaufen und dadurch Schreiben als selbstermächtigende und widerständige Ausdrucksmöglichkeit kennenzulernen. Es besteht die Möglichkeit, an einem queeren Alphabet zu schreiben („Queer von A-Z“) oder schreibend anderen (auch eigenen!) Impulsen nachzugehen. Neben und nach dem Schreiben besteht die Gelegenheit zum Austausch und Vorlesen, für Fragen und Support. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich von der Weserburg selbst inspirieren zu lassen – bis hin zu den Werken der Sammlungsausstellung So wie wir sind, von Murat Önens Moving Pile under the Blue Sky (2022) zu Zoe Leonards queerpolitischen Manifest: I want a president (1992).

Die vier offenen Werkstatttermine werden geleitet von der queeren Bremer Autorin Jutta Reichelt (www.juttareichelt.com) und richten sich an alle queeren Personen, unabhängig von Herkunft oder Schreiberfahrung. Alle, die Lust aufs Schreiben und auf Austausch in der Gruppe haben, sind herzlich willkommen! Man kann an einem oder an mehreren Terminen ohne vorherige Anmeldung teilnehmen.

Zur Person:

Jutta Reichelt (*1967) lebt als Schriftstellerin und Geschichtenanstifterin in Bremen. Sie schreibt Romane, Erzählungen, literarische Essays, bloggt Über das Schreiben von Geschichten und leitet Schreibwerkstätten. Ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, bereits 2001 erhielt sie den Würth-Preis der Tübinger Poetik-Dozentur, zu dem Herta Müller die Laudatio hielt. 2015 erschien der Roman Wiederholte Verdächtigungen bei Klöpfer & Meyer (Tübingen), 2020 der literarische Portraitband Blaumeier oder der Möglichkeitssinn (Bremen). Für die Arbeit an Mein Leben war nicht, wie es war erhielt sie 2020 das Literatur-Projektstipendium des Bremer Senators für Kultur. Der Roman ist 2024 beim Kröner Verlag erschienen.

Eine Kooperation des Literaturhaus Bremen, der Weserburg Museum für moderne Kunst, von Queeraspora e.V., der Stadtbibliothek Bremen und des Rat&Tat–Zentrum für queeres Leben.

Abb.: Jutta Reichelt, Foto: Dorothea Salzmann-Schimkus

Sonntag, 29.03.2026
13:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten
Ort: Bibliothek
Veranstaltungsvorschau
Collage von drei Schwarzen Frauen. Zwei schauen stolz aufgerichtet nach vorne, eine, die von hinten zu sehen ist, guckt zur Seite.
Anys Reimann, MOIRA, 2023, Art'Us Collectors' Collective, Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf, Foto: J. Bendzulla

Anys Reimann. Mirrorball

Ausstellungseröffnung

Mit Einführungsgespräch mit der Künstlerin Anys Reimann und dem Kurator Ingo Clauß, Konzert mit Sibb und DJ-Set.

Zur Ausstellung:
Mit Mirrorball präsentiert die Weserburg Museum für moderne Kunst die erste museale Einzelausstellung von Anys Reimann (*1965, Düsseldorf). Die Künstlerin erforscht in ihren Werken das Spannungsfeld von Identität und Körper, von kultureller Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt ist sie vor allem für Bildnisse Schwarzer Frauen: selbstbewusst, vielschichtig und herausfordernd zugleich. Westlich-kolonial geprägten Perspektiven setzt Reimann eigensinnige Bildwelten entgegen. Ihre Werke feiern das Hybride und Vieldeutige. Die Ausstellung in Bremen gibt einen umfassenden Einblick in Reimanns jüngstes Schaffen.

Mehr Infos zur Ausstellung hier.

Abb.: Anys Reimann, MOIRA, 2023, Art’Us Collectors‘ Collective, Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf, Foto: J. Bendzulla

Donnerstag, 30.04.2026
19:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Ebene 3, Hans Otte. Klanghaus und Projektraum

Foto- und Videohinweis: Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht, die für Öffentlichkeitsarbeit, Website, Social Media und Publikationen verwendet werden können. Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie dem zu (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, § 23 KUG). Falls Sie nicht aufgenommen werden möchten, wenden Sie sich bitte an unser Team.