Veranstaltungsvorschau
Bild einer Person, die eine Yoga-Übung in einem großen Giebelraum macht.
Yoga im Hans Otte. Klanghaus (Foto: Gabriele Kroll)

Yoga für alle

Aktivität, Entspannung und künstlerischen Impulse: 75 minütiger Yoga-Kurs für alle Interessierten mit Gabriele Kroll (zertifizierte Yogalehrerin) im Hans Otte. Klanghaus. Im Anschluss gibt es einen gemeinsamen Ausklang mit Erfrischung in der Bibliothek. Vorher und nachher können die Ausstellung und das Museum erkundet werden.

Mitzubringen sind bequeme Kleidung und eine Yogamatte. Sollte keine eigene Matte vorhanden sein, bitte bei der Anmeldung darauf hinweisen.

Abb.: Yoga im Hans Otte. Klanghaus, Foto: Gabriele Kroll

Sonntag, 16.08.2026
11:30 Uhr
15 Euro / ermäßigt 10 Euro, 75 Min.
Mit Anmeldung unter info@weserburg.de, max. 12 Personen
Ort: Hans Otte. Klanghaus
Veranstaltungsvorschau
Portrait von Jutta Reichelt
Jutta Reichelt, Foto: Dorothea Salzmann-Schimkus

Queer Schreiben – Gegen die Norm!

Mit Jutta Reichelt im Rahmen des Festivals queer.lit!

Weit mehr als vielen bewusst ist, schränken uns oft „unsichtbare“ normative Vorstellungen ein. Das gilt für das „richtige Leben“ (Heteronormativität), wie auch für das „richtige Schreiben“.

Die vier offenen Termine von Queer Schreiben: Gegen die Norm! (29.3., 7.6., 23.8. und 25.10., jeweils 13–17 Uhr) sind eine Einladung, diese Normen und Konventionen schreibend in Frage zu stellen, zu unterlaufen und dadurch Schreiben als selbstermächtigende und widerständige Ausdrucksmöglichkeit kennenzulernen. Es besteht die Möglichkeit, an einem queeren Alphabet zu schreiben („Queer von A-Z“) oder schreibend anderen (auch eigenen!) Impulsen nachzugehen. Neben und nach dem Schreiben besteht die Gelegenheit zum Austausch und Vorlesen, für Fragen und Support. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich von der Weserburg selbst inspirieren zu lassen – bis hin zu den Werken der Sammlungsausstellung So wie wir sind, von Murat Önens Moving Pile under the Blue Sky (2022) zu Zoe Leonards queerpolitischen Manifest: I want a president (1992).

Die vier offenen Werkstatttermine werden geleitet von der queeren Bremer Autorin Jutta Reichelt (www.juttareichelt.com) und richten sich an alle queeren Personen, unabhängig von Herkunft oder Schreiberfahrung. Alle, die Lust aufs Schreiben und auf Austausch in der Gruppe haben, sind herzlich willkommen! Man kann an einem oder an mehreren Terminen ohne vorherige Anmeldung teilnehmen.

Zur Person:

Jutta Reichelt (*1967) lebt als Schriftstellerin und Geschichtenanstifterin in Bremen. Sie schreibt Romane, Erzählungen, literarische Essays, bloggt Über das Schreiben von Geschichten und leitet Schreibwerkstätten. Ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, bereits 2001 erhielt sie den Würth-Preis der Tübinger Poetik-Dozentur, zu dem Herta Müller die Laudatio hielt. 2015 erschien der Roman Wiederholte Verdächtigungen bei Klöpfer & Meyer (Tübingen), 2020 der literarische Portraitband Blaumeier oder der Möglichkeitssinn (Bremen). Für die Arbeit an Mein Leben war nicht, wie es war erhielt sie 2020 das Literatur-Projektstipendium des Bremer Senators für Kultur. Der Roman ist 2024 beim Kröner Verlag erschienen.

Eine Kooperation des Literaturhaus Bremen, der Weserburg Museum für moderne Kunst, von Queeraspora e.V., der Stadtbibliothek Bremen und des Rat&Tat–Zentrum für queeres Leben.

Abb.: Jutta Reichelt, Foto: Dorothea Salzmann-Schimkus

Sonntag, 23.08.2026
13:00 Uhr
Im Eintrittspreis enthalten
Ort: Bibliothek
Veranstaltungsvorschau
Ansicht der Installation "Archipelago" in den Ausstellungsräumen der Weseburg
Anys Reimann, ARCHIPELAGO, 2026, Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf, Foto: Tobias Hübel

The Tree of Authenticity

Filmscreening im Rahmen der Ausstellung Anys Reimann. Mirrorball

Der Dokumentarfilm The Tree of Authenticity (2025) des kongolesischen Filmemachers, Fotografen und Videokünstlers Sammy Baloji beleuchtet die Verbindung von Kolonialismus und Klimakrise – aus der Perspektive des Baumes der Authentizität. Ausgehend von den Überresten eines ehemaligen Forschungszentrums für tropische Landwirtschaft in Yangambi, Demokratische Republik Kongo, untersucht Baloji die Verbindungen zwischen kolonialer Ausbeutung, wissenschaftlicher Forschung und der heutigen Klimakrise.

Belgien, DR Kongo, 2025 – Regie: Sammy Baloji – OV: Französisch, Niederländisch – UT: Englisch – 89 Min.

Im Rahmen der Ausstellung Mirrorball der Künstlerin Anys Reimann zeigt die Weserburg Museum für moderne Kunst mit der Arbeit ARCHIPELAGO (2026), einen Teil ihrer Werkgruppe Schwarzer Gärten, die die Künstlerin seit 2019 in verschiedenen Ausformungen sowohl in Innenräumen aber auch in Gartenanlagen im Außenraum realisiert. ARCHIPELAGO verweist auf Bewegungen von Gütern, Pflanzen und Menschen, verbunden mit der komplexen Geschichte von Kolonialität.

In Anlehnung an Édouard Glissants Konzept des Archipels erscheinen die Inseln nicht als isolierte Einheiten, sondern als Körper im Austausch, als Netzwerk von Beziehungen und laden in diesem Sinne auch dazu ein neue Verbindungen und Geschichten entwickeln.

The Tree of Authenticity lädt dazu ein über die bis heute wirksamen Verflechtungen von Kolonialismus, Umwelt und globaler Verantwortung nachzudenken.

Weserburg Museum für moderne Kunst in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg „Contradiction Studies“ an der Universität Bremen, flux – Café. Bar. Begegnungen, Afrikanetzwerk Bremen, KlimaWerkStadt Bremen und Lucie Garten

Abb.: Blick in die Ausstellung „Anys Reimann. Mirrorball“. Im Vordergrund das Werk ARCHIPELAGO, 2026, Courtesy the artist & VAN HORN, Düsseldorf, Foto: Tobias Hübel

Donnerstag, 27.08.2026
19:00 Uhr
Eintritt frei
Ort: flux – Café. Bar. Begegnungen