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17. Videokunst Förderpreis Bremen

Ausstellung und Preisverleihung

Der Videokunst Förderpreis Bremen hat unter den avancierten Kunstpreisen einen besonderen Stellenwert. Prämiert werden keine fertigen Arbeiten, sondern Konzepte, die erst mit Hilfe des Preisgeldes realisiert werden. Bereits seit 1992 entstehen im Rahmen des Bremer Wettbewerbs regelmäßig Videoarbeiten von hoher Qualität. Diese Erfolgsgeschichte wird auch in diesem Jahr fortgeschrieben. In einer vierwöchigen Ausstellung sind nun erstmalig die Preisträgerarbeiten von Aram Bartholl, Maximilian Moll und Stephane Leonard zu sehen.
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05.12.2008 - 04.01.2009
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Helmut Newton

Fotografien

"Bullshit! Ich liebe die Mädels, das alles ist ein feministisches Missverständnis." So konterte Helmut Newton vor einigen Jahren den Vorwurf von Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer, er und seine Aktfotografien seien sexistisch, gar rassistisch. Newton war Ablehnung gewöhnt. Seine genau inszenierten Aufnahmen mit ihrer bewusst ausgestellten Sexualität waren von jeher gesellschaftliche Provokation. Seine Bilder sprengten in den 1960er Jahren die Grenzen der traditionellen Modefotografie, beschworen ein neues Frauenbild und machten ihn gerade deshalb zu einem der berühmtesten und bestbezahlten Fotografen des 20. Jahrhunderts.
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31.05.2008 - 01.02.2009
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Jean-François Guiton

Hinters Licht - Videoarbeiten 1982–2008

In einer umfassenden Einzelausstellung präsentiert die Weserburg das Werk des Bremer Videokünstlers und Hochschullehrers Jean-François Guiton. Sein künstlerischer Umgang mit Video und den damit verbundenen Technologien unterscheidet sich in vieler Hinsicht wohltuend von vielem, was „Medienkünstler“ produzieren und inszenieren. Seine aus wenigen Elementen bestehenden aber dennoch raumfüllenden Arbeiten könnten auf den ersten Blick als minimalistisch oder konzeptuell bezeichnet werden, wäre in ihnen nicht auch immer eine narrative, literarische, ja bisweilen mythische Ebene auszumachen, der sich in besonderer Weise mit der Technik ergänzt.
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13.09.2008 - 08.03.2009
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A.R. Penck

Deutschland

60 Jahre Grundgesetz, 20 Jahre Mauerfall und Wiedervereinigung. In den Jahren 2009 / 2010 gedenken wir in Deutschland vieler historischer Ereignisse, die die Entwicklung unseres Landes entscheidend bestimmt haben. Die Weserburg, Bremens Museum für moderne Kunst, nimmt diese Gedenktage zum Anlass einer zweiteiligen Ausstellungsreihe, in deren Zentrum das Thema Deutschland steht. Den Auftakt dieser thematischen Fokussierung bildet die Ausstellung „A.R. Penck – Deutschland“, der im kommenden Jahr die Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ folgen wird.
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01.08.2009 - 09.05.2010
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FORT | POINT GRAY

Bremer Kunstsatellit 2008 in Reykjavik und nun zurück in Bremen

Seit gut drei Jahren arbeiten einige junge Bremer Künstlerinnen in Form einer Künstlergruppe zusammen, die in je unterschiedlichen personellen Konstellationen verschiedene Projekte im irritierenden Grenzbereich zwischen Kunst und Alltag realisiert hat. Die ursprüngliche Gruppe hat sich mittlerweile in neue Segmente gesplittet. Jener Teil der ehemaligen Formation, der sich fortan FORT nennt hat den Bremer Kunstsatelliten 2008 für Reykjavik konzipiert und realisiert. POINT GRAY heißt das Projekt, in dessen Zentrum ein Container steht, den die Künstlerinnen in einen Auftrittsort ihrer Kunst verwandelten.
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06.03.2009 - 08.03.2009
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Fünfmeterweiter

Film, Multimedia, Sounds, Liveperformance und generisches Projekt über den Kunstfrühling 2009

Mit "Fünfmeterweiter“ präsentiert das CUTone Network Bremen seine neuste Arbeit. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer künstlerischen Filmdokumentation des Bremer Kunstfrühlings 2009. Nach der Uraufführung am 19. November um 19 Uhr startet das generische Projekt: Eine raumgreifende Installation mit mehreren Monitoren präsentiert das ursprüngliche Filmmaterial in einem überraschende Fluss sich ständig neu generierender Bilder und Sounds. So entsteht mit Hilfe modernster technischer Mittel eine neue Form der künstlerischen Präsentation.
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20.11.2009 - 29.11.2009
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Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2009

Seit 1955 wird in Bremen der Kunstpreis der Böttcherstraße für Künstler im deutschsprachigen Raum vergeben. Der Preis, der sich vorrangig für die junge Kunst seiner Zeit engagiert, zählt seit Jahrzehnten zu einer der renommiertesten Auszeichnungen, die im Bereich der zeitgenössischen Kunst vergeben werden. Zehn international renommierte Kurator*innen, Museumsdirektor*innen und Ausstellungsmacher*innen schlagen jeweils einen Künstler oder eine Künstlerin vor, deren Werk dann in einer Ausstellung vorgestellt wird, die in diesem Jahr zum allerersten Mal in den Räumen der Weserburg, Bremens Museum für Moderne Kunst zu sehen ist.
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19.04.2009 - 26.07.2009
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Noble Gäste

Meisterwerke der Kunsthalle Bremen

Jemanden in den eigenen vier Wänden willkommen zu heißen, bedeutet im Sinne echter Gastfreundschaft nicht nur räumliche Unterbringung sondern auch aktiven Austausch, meint also Dialoge und Korrespondenzen, wie es sich eben für einen aufmerksamen Gastgeber gehört. Die Auswahl an herausragenden Werken, welche die Kunsthalle in das Sammlermuseum Weserburg schickt, gerät unter dieser Prämisse wie von selbst in Beziehung zu den hier bereits vorhandenen Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts. Es geht also um Gastfreundschaft besonderer Art, nicht um ein Unisono - Nebeneinander, sondern um Fragen und Antworten, Dialoge, Entgegnungen und Abgrenzungen.
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28.02.2009 - 13.06.2011
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Norman White

we fix toasters. Preisträger des d.velop digital art award [ddaa] 2008

Norman White gehört zu den Pionieren interaktiver Kunst, die ohne Computersteuerung kaum denkbar wäre, da das jeweilige Kunstwerk selbstständig die Situation erfassen und auf diese reagieren können muss. Sein Interesse an eigenständig agierenden Maschinen, deren Verhalten trotz der Programmierung durch den Künstler nicht vorhersehbar ist, gilt aber auch schon für die Werke, die er vor seinem ersten Computereinsatz schuf. Sowohl seine frühen Arbeiten als auch die späteren computergesteuerten sind in dieser ersten Retrospektive von White zu sehen und geben Ihnen einen nie humorfreien Einblick in die Welt elektronischer (Kunst)Maschinen.
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19.09.2009 - 08.11.2009
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Urban Art

Werke aus der Sammlung Reinking

Urban Art ist allgegenwärtig. Ungefragt hinterlässt sie ihre Spuren und Zeichen im Stadtraum. Mit Stickern, Postern, großflächigen Wandgemälden und Schablonengraffiti erobert sie sich den öffentlichen Raum. Was mit Graffiti in den amerikanischen Großstädten der Ostküste vor nunmehr 40 Jahren begann, hat sich mittlerweile entscheidend weiterentwickelt. Viele Akteure haben sich von der Bildsprache des Graffiti-Writing emanzipiert und neue Ausdrucksformen erprobt. Bei ihren Eingriffen in das Stadtbild, geht es ihnen in aller Regel nicht um die Beschädigung urbaner Infrastruktur, sondern um einen Dialog mit der Öffentlichkeit.
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16.05.2009 - 04.10.2009
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Who killed the Painting?

Werke aus der Sammlung Block

René Block hat wie kaum ein anderer die Kunstszene der vergangenen Jahrzehnte mitgeprägt. Seine Sammlung gehört zu den international bedeutendsten im Bereich des Fluxus. Und doch bewegt sich der engagierte Kurator, Galerist, Verleger, Sammler und Honorarprofessor seit den 1960ern immer bewusst jenseits des Gängigen und außerhalb eng gesteckter Grenzen. Ihn interessieren nicht die bereits vom Kunstmarkt absorbierten großen Namen, sondern die künstlerischen Bewegungen und sinnstiftenden Zusammenhänge am Rande. So versteht es Block Künstler*innen frühzeitig zu entdecken und zu fördern, die jenseits des Mainstreams auf hohem Niveau arbeiten.
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29.08.2009 - 05.04.2010