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Noble Gäste

Meisterwerke der Kunsthalle Bremen

Jemanden in den eigenen vier Wänden willkommen zu heißen, bedeutet im Sinne echter Gastfreundschaft nicht nur räumliche Unterbringung sondern auch aktiven Austausch, meint also Dialoge und Korrespondenzen, wie es sich eben für einen aufmerksamen Gastgeber gehört. Die Auswahl an herausragenden Werken, welche die Kunsthalle in das Sammlermuseum Weserburg schickt, gerät unter dieser Prämisse wie von selbst in Beziehung zu den hier bereits vorhandenen Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts. Es geht also um Gastfreundschaft besonderer Art, nicht um ein Unisono - Nebeneinander, sondern um Fragen und Antworten, Dialoge, Entgegnungen und Abgrenzungen.
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28.02.2009 - 13.06.2011
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19. Videokunst Förderpreis Bremen

Ausstellung und Preisvergabe

Der Videokunst Förderpreis, ausgelobt vom Filmbüro Bremen, ermöglicht seit 1992 die Realisierung von Kunstwerken. Und er tut dies auf besondere Weise: Prämiert werden keine fertigen Videoarbeiten, sondern Konzepte, die erst mit Hilfe des Preisgeldes umgesetzt werden. Der Bremer Wettbewerb honoriert damit nicht das bereits Gesehene, er setzt auf das Neue und Unbekannte. Im Fokus stehen vornehmlich junge künstlerische Positionen, insbesondere solche, die es noch zu entdecken gilt. Die Ausstellung in der Weserburg präsentiert nun die Werke der Vorjahrespreisträger Mario Pfeifer und Roland Eckelt.
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10.12.2010 - 09.01.2011
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Olaf Schlote

Transit

Die Bildwelten des Bremer Fotografen Olaf Schlote beschreiben eine leicht zu übersehende Wirklichkeit. Jenseits der hektischen Flut der hochglanzpolierten Images schafft er mit dem Licht der Fotografie seine ganz eigene Welt: eine Welt der intensiv erlebten Momente und Augenblicke. Fotografie ist für Schlote ein Medium der Wirklichkeitserkundung, ein Instrument der besonderen Wahrnehmung, ein Apparat des gewissermaßen tastenden Sehens. In einer umfassenden Ausstellung präsentiert die Weserburg über 60 Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden von 1991 bis heute.
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27.11.2010 - 03.04.2011
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BERTENBURG

Malerei

Auf den ersten Blick sehen die Bilder Achim Bertenburgs aus wie monochrome Flächen mit nebel- oder schlierenartigen Strukturen darin. Bei intensiverer Betrachtung aber meint man innerhalb der malerischen Textur Andeutungen von Formen zu entdecken, Schatten oder im Farbnebel sich verflüchtigende Konturen von Gegenständen oder gar Landschaften. Doch wird dieser Eindruck nie zur Gewissheit, erweisen sich der Pinselduktus und die sich überlagernden, ineinander übergehenden vieldeutigen Farbgebilde am Ende als die eigentlichen Motive und die Motivation dieser Bilder.
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22.01.2011 - 27.03.2011
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Farbe im Fluss

20 Jahre Weserburg

Die Ausstellung zum 20jährigen Jubiläum der Weserburg zeigt den künstlerischen Umgang mit frei fließender Farbe seit Jackson Pollock. Werke der wichtigsten Vertreter des abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei werden Arbeiten jüngerer Künstlerinnen und Künstler gegenübergestellt. Als Höhepunkte entwickeln Katharina Grosse, K.H. Hödicke, Peter Zimmermann, Nicolás Uriburu, Rainer Splitt und andere neue Arbeiten direkt vor Ort.
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10.09.2011 - 29.01.2012
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Freibeuter der Utopie

Die Kunst der Weltverbesserung

Die Weserburg zeigt in der Ausstellung „Freibeuter der Utopie“ künstlerische Denkanstöße zur Veränderbarkeit von Welt und Gesellschaft. Die weltumspannende Wirtschaftskrise hat eindringlich gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn die Politik die gesellschaftliche Gestaltung allein in die Hände der Ökonomie legt. Doch was ist mit der Kunst? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme hat sie? Unter dem Titel „Freibeuter der Utopie“ versammelt die Weserburg nun in einer umfassenden Ausstellung künstlerische Positionen, die den Traum an diese Veränderbarkeit der Welt gegenwärtig machen.
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05.02.2011 - 25.04.2011
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Mark Harrington

Between Spaces

In den ungegenständlichen Bildern des amerikanischen Malers Mark Harrington überwiegen horizontale Linien und Strukturen. Harrington betont, dass er und seine Bilder eine direkte Beziehung zum Jazz besäßen. Und umgekehrt inspirieren wiederum seine Werke den Jazzpianisten Michael Wollny und den Vibraphonisten Christopher Dell zu neuen Klängen. Alle drei Künstler sprechen gar von Synergien und Affinitäten, die es in ihrem Werk gibt. Und alle drei sind gleichermaßen mit dem Sammler und Musikproduzenten Siggi Loch aufs Engste verbunden.
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30.04.2011 - 16.10.2011
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Meisterschüler der Hochschule für Künste 2011

Ausstellung und Verleihung des Kunstpreises des HfK-Freundeskreises

Die Meisterschüler-Ausstellung der HfK 2011 versammelt sieben individuelle Positionen und gibt spannende Einblicke in die Reflexion existenzieller Fragen durch junger Künstler aus Japan, Süd-Korea, Bulgarien, Polen und Deutschland, die sich mit innerästhetischen Fragen wie denen nach Abstraktion, Form und Fläche, nach Materialität und Wirkung der Farbe ebenso auseinandersetzen wie mit gesellschaftlichen und persönlichen Sinnfragen: Der Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit etwa, der eigenen Einsamkeit und Verletzbarkeit, dem Changieren von Projektionen, Erkennen und Verkennen oder der Suche nach Vergangenem und Unbewusstem.
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17.07.2011 - 07.08.2011
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Zilla Leutenegger

More than this. In Kooperation mit der Sammlung Goetz

Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger verbindet Wandmalerei, Zeichnungen, Objekte und Videoprojektionen zu raumgreifenden Installationen und Lichtbildern. Die Arbeiten überraschen durch ihre spielerische Leichtigkeit. Oftmals reichen wenige schwungvoll aber prägnant gesetzte Striche aus, mit denen sich Leutenegger ihre eigene Welt erschafft. In skizzenhaft angedeuteten Räumen begegnet uns immer wieder das Alter Ego der Künstlerin: die Kunstfigur Zilla. Sie ist die alleinige Protagonistin, mit der sie unterschiedliche Rollenmuster und Identitäten erprobt.
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17.04.2011 - 07.08.2011