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Out of time

Werke aus den Sammlungen

Out of time hat etwa die Bedeutung von "unzeitgemäß", "nicht mehr aktuell". Wörtlich könnte es auch "Aus der Zeit heraus" heißen und träfe damit das eigentliche Thema und die Intention dieser Ausstellung. Gezeigt werden vor allem Werke, die mit Zeiterfahrungen zu tun haben: mit gelebter Zeit, mit dem Fortschreiten von Zeit, aber auch mit dem vergeblichen Versuch, sie anzuhalten. Einige Werke beschäftigen sich aber auch mit dem Problem der Darstellbarkeit, den Möglichkeiten und der Unmöglichkeit etwas zu veranschaulichen, ins Bild zu bringen.
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01.12.2007 - 02.03.2008
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17. Videokunst Förderpreis Bremen

Ausstellung und Preisverleihung

Der Videokunst Förderpreis Bremen hat unter den avancierten Kunstpreisen einen besonderen Stellenwert. Prämiert werden keine fertigen Arbeiten, sondern Konzepte, die erst mit Hilfe des Preisgeldes realisiert werden. Bereits seit 1992 entstehen im Rahmen des Bremer Wettbewerbs regelmäßig Videoarbeiten von hoher Qualität. Diese Erfolgsgeschichte wird auch in diesem Jahr fortgeschrieben. In einer vierwöchigen Ausstellung sind nun erstmalig die Preisträgerarbeiten von Aram Bartholl, Maximilian Moll und Stephane Leonard zu sehen.
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05.12.2008 - 04.01.2009
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Frank Gerritz

Further down the line

Die Weserburg zeigt die erste umfassende Museumsausstellung des Werkes von Frank Gerritz. 1964 in Hamburg geboren, zählt Gerritz heute zu den bedeutenden Künstlern einer abstrakt operierenden Kunst. Der berühmte amerikanische Kunstkritiker Donald Kuspit bezeichnet ihn als den letzten "abstract hardliner".
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29.01.2008 - 04.05.2008
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Go for it!

Olbricht Collection (a sequel)

Thomas Olbricht sammelt Gegenwartskunst aus Überzeugung und Leidenschaft. Inzwischen gehört die Olbricht Collection mit ihren etwa 1500 internationalen Werken zu den renommiertesten Sammlungen zeitgenössischer Kunst überhaupt. Der Essener Arzt und Naturwissenschaftler sammelt zudem gern jenseits des Mainstreams und fokussiert sein Interesse immer wieder auf ganz junge Kunst. Besonderes sein Blick auf die Themen Körper, Tod, Religion, Sexualität, sein Interesse an der Schönheit, aber auch Verletzlichkeit des menschlichen Leibes macht die Sammlung unverwechselbar und in mancherlei Hinsicht sehr provokant.
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10.05.2008 - 17.01.2010
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Helmut Newton

Fotografien

"Bullshit! Ich liebe die Mädels, das alles ist ein feministisches Missverständnis." So konterte Helmut Newton vor einigen Jahren den Vorwurf von Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer, er und seine Aktfotografien seien sexistisch, gar rassistisch. Newton war Ablehnung gewöhnt. Seine genau inszenierten Aufnahmen mit ihrer bewusst ausgestellten Sexualität waren von jeher gesellschaftliche Provokation. Seine Bilder sprengten in den 1960er Jahren die Grenzen der traditionellen Modefotografie, beschworen ein neues Frauenbild und machten ihn gerade deshalb zu einem der berühmtesten und bestbezahlten Fotografen des 20. Jahrhunderts.
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31.05.2008 - 01.02.2009
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Jean-François Guiton

Hinters Licht - Videoarbeiten 1982–2008

In einer umfassenden Einzelausstellung präsentiert die Weserburg das Werk des Bremer Videokünstlers und Hochschullehrers Jean-François Guiton. Sein künstlerischer Umgang mit Video und den damit verbundenen Technologien unterscheidet sich in vieler Hinsicht wohltuend von vielem, was „Medienkünstler“ produzieren und inszenieren. Seine aus wenigen Elementen bestehenden aber dennoch raumfüllenden Arbeiten könnten auf den ersten Blick als minimalistisch oder konzeptuell bezeichnet werden, wäre in ihnen nicht auch immer eine narrative, literarische, ja bisweilen mythische Ebene auszumachen, der sich in besonderer Weise mit der Technik ergänzt.
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13.09.2008 - 08.03.2009
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Katarzyna Kozyra

Strafe und Verbrechen | Cheerleader

Katarzyna Kozyras Videoinstallation "Strafe und Verbrechen" basiert auf unterschiedlichen Widersprüchen: Zwischen dem, was wir erwarten und dem, was wir tatsächlich bekommen. Zwischen dem, was wir sehen möchten und dem, was wir wahrnehmen können. Zwischen dem, was wir sehen und dem, was wir wissen. Zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir lesen. Schon der Titel "Strafe und Verbrechen" ist ein Spiegelbild des Titels eines anderen Werkes, das immer im Bewusstsein des durchschnittlichen Lesers präsent ist. Es erscheint uns als ein Fehler, als ein Widersinn zu unseren Gewohnheiten und der Logik.
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11.10.2008 - 16.11.2008
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Peter Welz

it’s too fuckin’ loud and it’s too fuckin’ fast

Skulptur - Zeichnung - Videoinstallation. Peter Welz versteht sich als Bildhauer, der die Fragen der skulpturalen Gestaltung mit dem Medium des Video untersucht. Sein vornehmliches Interesse gilt der Bewegung der menschlichen Figur im Raum, die er in unterschiedlichen Versuchsanordnungen einer umfassenden künstlerischen Recherche unterzieht. Dabei wurde sein Werk durch eine jahrelange Auseinandersetzung mit dem Werk Samuel Becketts thematisch gelenkt. Peter Welz zählt heute zu den herausragenden Künstlern der jungen deutschen Kunstszene.
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29.02.2008 - 04.05.2008
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Rolf Julius

Weiter entfernt (Musik für den Blick nach unten)

Seit Jahrzehnten zählt der Künstler Rolf Julius zu den bedeutenden Protagonisten einer Kunst, die im freien Umgang mit unterschiedlichsten Medien künstlerische Räume in eine Atmosphäre präziser Konzentration zu stimmen vermag. Für die Weserburg hat Julius im Jahr der Gründung 1991 speziell für die Räume im Dachgeschoss des Museums eine vielschichtige Rauminstallation mit Werken aus der Sammlung Finkenberg geschaffen, die bis heute zu den besonderen Raumerlebnissen des Hauses zählt.
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23.02.2008 - 05.04.2008
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The Morning After

Die Weserburg bietet zum ersten Mal die Gelegenheit, eine repräsentative Auswahl der Videoarbeiten aus der Sammlung Goetz in Norddeutschland zu sehen. In der Ausstellung "The Morning After" sind 17 namhafte Positionen mit Werken der 1990er Jahre bis heute versammelt. Darunter finden sich raumgreifende Videoinstallationen, mehrteilige Monitorarbeiten wie auch großformatige Videoprojektionen, die zu einem abwechslungsreichen Gang durch die Ausstellung einladen.
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12.04.2008 - 17.08.2008