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Susan Philipsz, Glass Track

Soundarbeit im Hans Otte. Klanghaus

Die Klanginstallation Glass Track (2012) der schottischen Künstlerin Susan Philipsz ist ein exemplarisches Beispiel für ihre Arbeit mit Klang, Raum und Erinnerung. Philipsz ist bekannt für ihre meist ortsspezifischen Klanginstallationen, die mit ihrer eigenen, ungeschulten Stimme, Alltagsgegenständen als Instrumenten oder ungewöhnlichen Tönen von klassischen Instrumenten arbeiten. Sie nutzt Klang, um Räume neu zu definieren und emotionale Reaktionen hervorzurufen.
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21.02.2026 - bis auf weiteres
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Anys Reimann. Mirrorball

Mit "Mirrorball" präsentiert die Weserburg Museum für moderne Kunst die erste museale Einzelausstellung von Anys Reimann (*1965, Düsseldorf). Die Künstlerin erforscht in ihren Werken das Spannungsfeld von Identität und Körper, von kultureller Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt ist sie vor allem für Bildnisse Schwarzer Frauen: selbstbewusst, vielschichtig und herausfordernd zugleich. Westlich-kolonial geprägten Perspektiven setzt Reimann eigensinnige Bildwelten entgegen. Ihre Werke feiern das Hybride und Vieldeutige. Die Ausstellung in Bremen gibt einen umfassenden Einblick in Reimanns jüngstes Schaffen.
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02.05.2026 - 04.10.2026
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Edition S Press

Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen

„Gedichte, die man hören muss“: Die Edition S Press war ein Verlag für experimentelle Literatur, Konkrete Poesie, Beat Poetry und Poetry Performance, der sich von 1970 bis 2005 der akustischen Kunst widmete. Mit der Herausgabe von Tonbändern, Audiokassetten, Videokassetten und Medienpaketen schuf er neue Wege bei der Veröffentlichung von Künstlerpublikationen.
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12.09.2026 - 29.08.2027
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Better Together! Poul & Aase Gernes

Die Kunst von Poul Gernes (1925-1996) hat in Dänemark Kultstatus. Nahezu unbekannt ist jedoch die Tatsache, dass seine wichtigsten Arbeiten in Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau, der Malerin und Textilkünstlerin Aase Seidler Gernes (1927-2018), entstanden sind. "Better Together!" nimmt eine Neuschreibung der Kunstgeschichte vor, indem die Ausstellung das Schaffen der Gernes erstmals als kollaborative Praxis vorstellt und neben individuellen Werken ihre gemeinsamen Projekte und disziplinübergreifenden Kooperationen umfasst.
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14.11.2026 - 11.04.2027