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Stabile Seitenlage

Von der Komplexität der bildenden Kunst

Stabile Seitenlage – Von der Komplexität Bildender Kunst« zeigt Werke ehemaliger Stipendiaten des Kunstfonds. Die hier vertretenen zehn Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit unterschiedlichen Medien, Techniken und Materialien, lassen also auf den ersten Blick kein gemeinsames »thematisches« oder gar an ein Genre gebundenes Anliegen erkennen. Die präsentierten Positionen beziehen sich stattdessen genreübergreifend auf gesellschaftliche, wissenschaftliche, politische und soziale Phänomene der Gegenwart. Und sie tun dies auf höchst subtile, bisweilen auch sehr provokante Weise.
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11.12.2005 - 26.02.2006
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Gotthard Graubner

Farbraumkörper und Arbeiten auf Papier

Nach den Gastspielen in den Museen der China Academy of Art in Hangzhou, der China Central Academy of Fine Arts in Peking sowie dem renommierten Shanghai Art Museum wird die Ausstellung "Farbraumkörper und Arbeiten auf Papier 1984–2004" ab dem 5. März 2006 auch im Neuen Museum Weserburg Bremen gezeigt, wo sie auch konzipiert wurde. Graubners Malerei setzt ganz auf die gedankliche Illuminationskraft der Farben. Das Bild stellt für Graubner einen Organismus vor, der in der künstlerischen Verdichtung der Farbmaterie entsteht und als Äquivalent des Wirklichen das Feld einer konzentrierten Wahrnehmung eröffnet.
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05.03.2006 - 25.06.2006
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Gerhard Richter

Werke aus der Sammlung Böckmann

Gerhard Richter, einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart, ist in der Sammlung Böckmann mit einer herausragenden Werkgruppe vertreten. Eine Auswahl von zwanzig Arbeiten aus den Jahren 1960 bis 2003 bildet fortan einen neuen Schwerpunkt im Neuen Museum Weserburg Bremen. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass wir es bei Richter mit einem Maler zu tun haben, dessen formale Vielfalt immer wieder aufs Neue überrascht. Ständig wechseln in seinem Oeuvre "gegenständliche", "abstrakte" und "monochrome" Bildauffassungen. Dieses Nebeneinander verschiedener malerischer Vorgehensweisen steht für eine einzigartige künstlerische Haltung.
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15.07.2006 - 11.02.2007
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Dieter Roth

Alte und neue Werke aus der Sammlung Maria und Walter Schnepel

Dieter Roth agierte eigentlich antimuseal und verweigerte sich jeder Form von Dauerhaftigkeit, er stellte den geltenden Kunstbegriff in Frage. Seine Arbeit war, ist und bleibt ungeordnet, unautoritär, individualistisch, chaotisch, oppositionell und operiert auf allen Feldern – nicht unbedingt allein auf den abgesteckten Terrains der Kunst. Roth ist jeder Vereinnahmung abhold. Und doch findet man seine einst rebellische Anti-Kunst beispielhaft in einer der eindrucksvollsten Privatsammlungen ihrer Art ausgerechnet in der Weserburg.
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11.02.2006 - 23.04.2006
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Der Blick in die Sonne

Jakob Mattner und Sonnenforscher des Einsteinturms

Über einen Zeitraum von rund zwei Jahren arbeitete Jakob Mattner mit den Astrophysikern des Einsteinturms in Potsdam zusammen. Gemeinsam näherten sie sich den ästhetischen Phänomenen ihrer unterschiedlichen Bilder zum gleichen Gegenstand: der Quelle des Lichts und des Sehens – der Sonne. Die Ausstellung "Der Blick in die Sonne" stellt nun die Ergebnisse dieses eindrucksvollen Dialoges zwischen Kunst und Wissenschaft vor: imaginäre und beobachtete Bilder einer unüberwindlichen Ferne, deren Quelle die Inszenierung des künstlerischen Blicks auf der einen und die Konstruktion wissenschaftlicher Beobachtung auf der anderen Seite sind.
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20.05.2006 - 17.09.2006
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Jan Fabre

Le temps emprunté

Die Ausstellung Jan Fabre - Le temps emprunté zeigt Werke bedeutender Fotografen, die die Theaterarbeit des belgischen Künstlers in ihren Bildern verewigt haben. Begleitet werden sie von zahlreichen Zeichnungen und Skizzen, die Jan Fabre in der Entstehungsphase seiner Choreografien und Theaterstücke gemacht hat. Der Weg von der Idee bis zur Aufführung wird so in der Ausstellung als ein vielschichtiger Prozess erfahrbar.
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06.05.2006 - 16.07.2006
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Thomas Demand | Gregor Schneider

Werke aus der Sammlung Olbricht

Die Künstler Gregor Schneider und Thomas Demand sind in der Sammlung Olbricht mit wichtigen Werken vertreten. Demand arbeitet mit dem Medium Fotografie. Er konstruiert Räume und Situationen, welche schon einmal als Bilder durch Zeitungen oder das Fernsehen verbreitet wurden, zu präzisen Szenarien aus Karton und Papier, um sie schließlich noch einmal abzulichten. Diese Fotos haben mit den Skulpturen und Räumen Gregor Schneiders insofern etwas gemeinsam, als sich in ihnen gleichermaßen etwas andeutet, das (noch) nicht sichtbar wird. Auf diese Weise werden die Arbeiten beider Künstler zu Verortungen von Ahnungen, Erinnerungen und Vermutungen.
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15.07.2006 - 16.12.2007
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Welten

In verschiedenen Genres und mit gegensätzlichen Materialien operierend, darunter Malerei (Aktion), Skulptur, Video, Fotografie, Zeichnung, Text und Rauminstallation, werden acht künstlerische Sprachen vorgestellt. Jede der gezeigten Positionen stellt in den farblich umgestalteten Räumen der zweiten Etage einen künstlerischen Weltentwurf dar, bildet für sich gesehen einen in sich stimmigen Kosmos, in dem die jeweilige künstlerische Haltung aufs Intensivste zum Ausdruck gelangen kann. Auf dem Parcours der Ausstellung entfaltet sich auf diese Weise ein facettenreiches Spiel gegensätzlichster künstlerischer Sprechweisen und Formen.
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13.03.2006 - 21.01.2006
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Wissenskünste aus der eCulture Factory

Durch die digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien ist immer mehr Information verfügbar. Doch wie können wir die Informationen in Datenbanken, Internet und anderen digitalen Informationsquellen nutzen? Wie verschaffen wir uns einen Überblick?
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06.10.2006 - 02.11.2006